Trau­er um Phy­sio Adi Kat­zen­mei­er

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Der DFB trau­ert um Adolf Kat­zen­mei­er. Der lang jäh­ri­ge Phy­sio­the­ra­peut der Na­tio­nal­mann­schaft starb in der Nacht zum Mitt­woch im Al­ter von 81 Jah­ren in Frank­furt. „Mit Adi Kat­zen­mei­er geht ein Stück Na­tio­nal­mann­schafts-Ge­schich­te. Er war nicht nur ein aus­ge­zeich­ne­ter Phy­sio­the­ra­peut, son­dern auch ein sen­si­bler Mensch, dem sich die Spie­ler je­der­zeit an­ver­trau­en konn­ten. Er hat ne­ben dem Platz maß­geb­lich da­zu bei­ge­tra­gen, dass un­se­re Mann­schaft auf dem Platz so er­folg­reich sein konn­te“, sag­te DFB-Prä­si­dent Rein­hard Gr­in­del. DFB-Ma­na­ger Oliver Bier­hoff äu­ßer­te: „Mit ihm ver­bin­de ich vie­le schö­ne Er­leb­nis­se. We­gen sei­ner Kom­pe­tenz war er hoch an­ge­se­hen, er war ver­läss­lich und ehr­lich. Und er war we­gen sei­ner Hilfs­be­reit­schaft und Men­sch­lich­keit be­liebt. Adi wird uns al­len feh­len.“Kat­zen­mei­er wur­de 1963 von Sepp Her­ber­ger zum DFB ge­holt. Zu­nächst be­treu­te er die Ju­nio­ren­teams, die Ama­teur- und Olym­pia­aus­wahl. Zur WM 1974 in Deutsch­land wur­de er Mas­seur der Na­tio­nal­mann­schaft, spä­ter lei­te­te er dort die phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Ab­tei­lung. Im No­vem­ber 2008 wur­de Kat­zen­mei­er nach 45 Di­enst­jah­ren beim DFB und 34 Jah­ren im Ein­satz für die Na­tio­nal­mann­schaft ver­ab­schie­det.

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