Ot­ger Hol­le­schek

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Der Par­ty­ma­cher lädt am Sams­tag zu ei­nem Fest in die auf­ge­las­se­nen Pro­duk­ti­ons­stät­ten der Pau­la­ner-Braue­rei ein.

Ihr kom­bi­niert E- und U-Mu­sik, die Münch­ner Phil­har­mo­ni­ker mit di­ver­sen Elek­troDJs. Was ist die Idee da­hin­ter? Es geht uns dar­um, Klas­sik in le­ge­rem Rah­men zu prä­sen­tie­ren, oh­ne An­zug, mit dem Bier in der Hand und in ei­ner un­ge­wöhn­li­chen Um­ge­bung. Eben so, wie un­ser Ziel­pu­bli­kum das will, oh­ne das gro­ße Brim­bo­ri­um, das wir sonst im Zu­sam­men­hang mit Klas­sik ken­nen. Und da­nach wird ge­fei­ert, dar­in liegt doch kein Wi­der­spruch.

Off-Lo­ca­ti­ons, ins­be­son­de­re auf­ge­las­se­ne In­dus­trie-Denk­mä­ler wie dies­mal die Pau­la­ner-Braue­rei auf dem Nock­her­berg schei­nen so­was wie eu­re Spe­zia­li­tät zu sein. Was macht de­ren Charme aus? Off-Lo­ca­ti­ons gibt’s nur noch ganz, ganz sel­ten. Denn das sind Or­te, in de­nen Feste nicht re­pro­du­zier­bar sind, das Be­son­de­re dar­an ist ih­re Ein­ma­lig­keit. Nach uns wer­den die Hal­len ab­ge­ris­sen, die Lo­ca­ti­on ist dann Ge­schich­te.

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