EU-Gip­fel: Kon­flikt mit Russ­land

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Ein gan­zes Bün­del Pro­ble­me liegt auf dem Tisch beim zwei­tä­gi­gen EU-Gip­fel, der ges­tern in Brüs­sel be­gann: Bür­ger­kriegs­dra­ma um Alep­po, Flücht­lings­po­li­tik, Ce­ta und ein biss­chen Br­ex­it wer­den die 28 Staats- und Re­gie­rungs­chefs be­schäf­ti­gen. Laut ei­nes Ent­wurfs für die Ab­schluss­er­klä­rung ver­schärft die Eu­ro­päi­sche Uni­on ih­ren Kurs im Sy­ri­en-Kon­flikt und droht den Un­ter­stüt­zern des As­sad-Re­gimes und da­mit auch Russ­land mit Sank­tio­nen, soll­ten die „Gräu­el­ta­ten“in Alep­po an­hal­ten.

Ge­gen­wind wird es wohl auch für Deutsch­lands Plä­ne zu ei­ner wei­te­ren Ver­län­ge­rung sei­ner na­tio­na­len Grenz­kon­trol­len we­gen der Flücht­lings­kri­se ge­ben: Auf Druck meh­re­rer ost­eu­ro­päi­scher Län­der wur­de die For­de­rung auf die Ta­ges­ord­nung ge­setzt, „schritt­wei­se die ver­blei­ben­den in­ter­nen Grenz­kon­trol­len auf­zu­he­ben“.

Bel­gi­en hofft auf ei­ne ra­sche Ei­ni­gung im Streit über das Ce­ta-Ab­kom­men mit Ka­na­da. „Wir nä­hern uns dem Mo­ment der Wahr­heit“, sag­te Re­gie­rungs­chef Charles Mi­chel mit Blick auf die Re­gio­nal­re­gie­rung der Wal­lo­nie, die das Frei­han­dels­ab­kom­men der­zeit blo­ckiert.

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