So lief die Ope­ra­ti­on

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19 St­un­den, 20 Ärz­te: Die­se OP war ein Meis­ter­stück! Zu­erst wur­den die Kno­chen mit Plat­ten zu­sam­men­ge­fügt – wie nach ei­nem Bruch. Dann muss­te es schnell ge­hen: „Die Ge­fä­ße der Hand dür­fen nicht län­ger als drei St­un­den oh­ne Durch­blu­tung sein, sonst könn­te die Funk­ti­ons­fä­hig­keit lei­den“, sagt Haupt­ope­ra­teur Prof. Mi­lo­mir Nin­ko­vic vom Kli­ni­kum Bo­gen­hau­sen. Al­so näht Nin­ko­vic die Ge­fä­ße des Arms und der Hand ein­zeln zu­sam­men. Dann kom­men die Seh­nen dran. Aber da­mit ist die Ar­beit der Ärz­te und Phy­sio­the­ra­peu­ten nicht ge­tan: „Die Ner­ven des Arms wach­sen je­den Tag nur ein bis zwei Mil­li­me­ter in die Hän­de. Bis der Mit­tel­fin­ger rich­ti­ges Ge­fühl hat, kann es 300 Ta­ge dau­ern.“

(Fo­to: Si­gi Jantz)

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