Da­mit das Geld nicht ver­si­ckert

Un­se­re Ex­per­ten

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Kar­ten­ge­büh­ren: Auch hier lan­gen Ban­ken ger­ne zu. Für Sie als Kun­de gilt: Die Gi­ro­kar­te soll­te auf je­den Fall kos­ten­los sein, au­ßer­dem bie­ten vie­le Ban­ken ei­ne kos­ten­lo­se Kre­dit­kar­te an. Vor­sicht vor Gold- oder Pla­tin­kar­ten, die ei­ne ex­tra Ge­bühr kos­ten. Die­se Kar­ten se­hen viel­leicht che­fig aus – sind aber nur ein über­teu­er­tes Sta­tus­sym­bol oh­ne Mehr­wert. ■ Au­to­ma­ten­ge­büh­ren: Ach­ten Sie dar­auf, dass Sie am Geld­au­to­ma­ten kei­ne Ge­bühr zah­len müs­sen. Die gro­ßen Ban­ken ha­ben sich zu Ver­bün­den zu­sam­men­ge­schlos­sen, die ih­ren Kun­den kos­ten­frei­es Ab­he­ben er­mög­li­chen. Mit den Kre­dit­kar­ten ei­ni­ger An­bie­ter kön­nen Sie gar welt­weit kos­ten­frei ab­he­ben. Bei Fremd­ban­ken kann es da­ge­gen sünd­teu­er wer­den, denn für Au­to­ma­ten­ge­büh­ren gibt es kei­ne Gren­ze nach oben mehr. ■ Di­s­po­zin­sen: Dem Är­ger rund um den Di­s­po ha­ben wir in die­ser Se­rie be­reits ei­ne Fol­ge ge­wid­met. Stets zu be­ach­ten ist: Nut­zen Sie den Di­s­po nur für die kurz­fris­ti­ge Über­brü­ckung. Sind Sie dau­er­haft im Mi­nus, sind die Di­s­po­zin­sen viel zu hoch und ma­chen es noch schwe­rer, von den Schul­den run­ter­zu­kom­men. ■ Vor­sicht vor An­ge­bo­ten: Wenn Sie Post von Ih­rer Bank be­kom­men, han­delt es sich meist um Wer­bung. Die kön­nen Sie gu­ten Ge­wis­sens oh­ne gro­ße Um­schwei­fe im Pa­pier­korb ent­sor­gen. Über­haupt soll­ten Sie bei all­zu auf­dring­li­cher Wer­bung vor­sich­tig sein und genau auf die Be­din­gun­gen von An­ge­bo­ten, die mit ei­nem Stern­chen ver­se­hen sind, ach­ten. Ein Bei­spiel: Die Bank ver­spricht die kos­ten­lo­se Kon­to­füh­rung – al­ler­dings nur bis zum En­de der Aus­bil­dung oder erst ab ei­nem mo­nat­li­chen Min­dest­geld­ein­gang. Sol­che An­ge­bo­te sind für die we­nigs­ten Kun­den hilf­reich, schließ­lich wird es genau dann teu­er, wenn ein fi­nan­zi­el­ler Eng­pass droht und et­wa we­gen Ar­beits­lo­sig­keit kein re­gel­mä­ßi­ges Ge­halt mehr auf dem Kon­to ein­geht. Su­chen Sie sich al­so lie­ber ei­ne Bank, die Sie nicht mit Lock­vo­ge­l­an­ge­bo­ten, son­dern ei­nem ehr­li­chen Ta­rif über­zeu­gen will. Er ist der Ver­si­che­rungs­ex­per­te der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern. Sa­scha St­raub wirft für un­se­re Le­ser ei­nen Blick auf de­ren Ver­si­che­run­gen.

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