Düs­ter­nis …

tz - - BUNT GEMISCHT - An­onym

Drau­ßen hat es mor­gens un­ter 10 Grad und ich mer­ke schon, dass ich am liebs­ten gar nicht mehr auf­ste­hen möch­te. Mir graut da­vor, wenn die Ta­ge noch käl­ter und dunk­ler wer­den. Ich weiß nicht, ob Sie das ver­ste­hen kön­nen, aber auf ein­mal ha­be ich so kei­ne Freud’ mehr. Ich bin mü­de, auch wenn ich acht oder neun St­un­den ge­schla­fen ha­be. Ich möch­te am liebs­ten nicht die Woh­nung ver­las­sen. Aber ich weiß na­tür­lich selbst, dass das nicht geht.

Es wird frü­her dun­kel. Die „in­ne­re Uhr“ge­rät aus dem Takt. Be­son­ders, wenn bald die Zeit um ei­ne St­un­de zu­rück­ge­stellt wird. Und be­son­ders nach die­sen schö­nenTa­gen, die wir noch im Sep­tem­ber hat­ten. Neu­deutsch spricht man vom „Win­ter­blues“. Schnell gibt’s Tipps wie Licht­the­ra­pi­en zur Stim­mungs­auf­hel­lung oder ver­schie­de­ne Kräu­ter – aber da fra­gen Sie bit­te ei­nen Arzt um Rat. Ich ha­be die Er­fah­rung ge­macht, dass mir vor al­lem Be­we­gung drau­ßen hilft. Auch wenn man mal nass wird und friert – man spürt die Le­bens­geis­ter wie­der. Die fri­sche Luft tut gut. Trifft Son­nen­licht auf un­se­re Haut, ver­schafft uns das Glücks­hor­mo­ne. Ein Spa­zier­gang in ei­ner schö­nen Land­schaft kann noch da­zu man­che Sor­ge ein bissl klei­ner er­schei­nen las­sen ...

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