Die zwei Ge­sich­ter des Welt­meis­ters

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Xa­bi Alon­so steht im Blick­punkt. Mit sei­nen 34 Jah­ren fällt es dem Spa­nier sicht­lich schwer, sein ge­wohn­tes Spit­zen-Ni­veau zu hal­ten. Es heißt, er sei lang­sam. Dass An­ce­lot­ti ihm blind ver­traut und ihn Spiel für Spiel auf­stellt, scha­det aber schlicht­weg Xa­bis Aus­dau­er. Trotz al­lem soll­te man Xa­bi Alon­so nie ab­schrei­ben. Er ist ein Spie­ler mit zwei Ge­sich­tern, der es letz­ten En­des im­mer ge­schafft hat, das bes­se­re von bei­den zu zei­gen. Auf dem Spiel­feld lo­ben ihn die Leu­te im­mer auf­grund sei­ner ex­zel­len­ten Über­sicht, sei­ner über­ra­gen­den Ball­ver­tei­lung und sei­ner stra­te­gi­schen Fä­hig­kei­ten. Auf der an­de­ren Sei­te be­steht sein Spiel auch aus vie­len Zwei­kämp­fen, Tack­lings und ge­ge­be­nen­falls tak­ti­schen Fouls, die ihm den Ruf des rü­den Tre­ters be­schert ha­ben. Auch als Per­sön­lich­keit hat Xa­bi zwei Ge­sich­ter, die auch zu­ta­ge tra­ten, als er Ma­drid ver­ließ und zu Bay­ern wech­sel­te. Er ver­län­ger­te, Re­al ver­pflich­te­te Kroos, wor­auf Xa­bi we­nig spä­ter doch sei­nen Wech­sel nach Mün­chen be­kannt gab. Zu­vor hat­te sich Xa­bi bei Re­al zu ei­nem Mour­in­hoVer­fech­ter ent­wi­ckelt. Um­so über­ra­schen­der war es zu­nächst, dass Xa­bi zu ei­nem Ver­ein wech­sel­te, der Pep Guar­dio­la als Trai­ner hat­te. Aber er wuss­te, wie man die auf­ge­brach­ten Ma­dri­dis­tas

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