Was heißt Graf­fi­ti

tz - - BUNT GEMISCHT - GUS­tav g., Mün­chen

Was ge­nau ist ei­gent­lich ein Graf­fi­ti und wo­her stammt das Wort?

Der Be­griff Graf­fi­ti (ita­lie­nisch Sin­gu­lar: Graf­fi­to) steht als Sam­mel­be­griff für the­ma­tisch und ge­stal­te­risch un­ter­schied­li­che sicht­ba­re Ele­men­te, zum Bei­spiel Bil­der, Schrift­zü­ge oder Zei­chen, die mit ver­schie­de­nen Tech­ni­ken auf Ober­flä­chen oder durch de­ren Ve­rän­de­rung im pri­va­ten und öf­fent­li­chen Raum er­stellt wur­den. Die Graf­fi­ti wer­den zu­meist un­ter Pseud­onym und il­le­gal ge­fer­tigt. Er­stel­ler von Graf­fi­ti, ins­be­son­de­re wenn sie Sprüh­do­sen ver­wen­den, wer­den oft Spray­er (eng­lisch für Sprü­her) ge­nannt. Die Ak­zep- tanz und De­fi­ni­ti­on von Graf­fi­ti ist un­ter­schied­lich ge­prägt. Wer­den Graf­fi­ti in der öf­fent­li­chen Wahr­neh­mung, ins­be­son­de­re die nicht ge­neh­mig­ten Graf­fi­ti, meist als Form des Van­da­lis­mus be­trach­tet, wer­den sie von an­de­rer Sei­te auch als Form der Kunst an­er­kannt. Das ita­lie­ni­sche graf­fi­to lei­tet sich ety­mo­lo­gisch aus dem Grie­chi­schen von „grap­hein“ab, was schrei­ben und zeich­nen be­deu­tet. Im Ita­lie­ni­schen be­deu­te­te graf­fi­to ur­sprüng­lich Schraf­fur und be­zeich­ne­te ei­ne in St­ein ge­ritz­te In­schrift. Heu­te wird auch von ei­nem Graf­fi­ti, statt von ei­nem Graf­fi­to ge­spro­chen und der ana­log ge­bil­de­te Plu­ral Graf­fi­tis ver­wen­det.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.