CSU söhnt sich mit Mer­kel aus

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Die Zei­chen für ei­ne er­neu­te Kanz­ler­kan­di­da­tur An­ge­la Mer­kels ver­dich­ten sich. CSU-Vi­ze Man­fred We­ber sprach sich im Spie­gel klar da­für aus, die CDU-Che­fin zu un­ter­stüt­zen: „An­ge­la Mer­kel ist un­se­re Kan­di­da­tin. Dar­an kann es kei­nen Zwei­fel ge­ben.“Er wür­de sich wün­schen, „dass die­se Aus­sa­ge rasch kommt – von ihr und von uns“. Ganz so klar woll­te sich Horst See- ho­fer zwar noch nicht hin­ter Mer­kel stel­len. Aber der CSU-Chef sieht den Haupt­streit­punkt zwi­schen den Schwes­ter­par­tei­en, sei­ne For­de­rung nach ei­ner Flücht­lings-Ober­gren­ze, weit­ge­hend ent­schärft: „Wir sind uns in den letz­ten Wo­chen in vie­len Punk­ten nä­her ge­kom­men. Wenn es in ei­nem wei­ter Dif­fe­ren­zen gibt, dann kön­nen wir das aus­hal­ten.“Doch in der CSU gibt es auch Wi- der­stand ge­gen solch ei­ne Aus­söh­nung mit der Kanz­le­rin: „Es ist noch nicht die Zeit, Mer­kel zur ge­mein­sa­men Kanz­ler­kan­di­da­tin aus­zu­ru­fen“, sag­te Schwa­bens Be­zirks­chef Man­fred We­ber dem Münch­ner

Mer­kur. Ein Teil in der CSU set­ze auf Mer­kel, aber ein an­de­rer Teil ver­lan­ge zu­erst in­halt­li­che Fest­le­gun­gen, ehe über ei­ne Un­ter­stüt­zung ent­schie­den wer­de.

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