De­zem­ber 2014

tz - - POLITIK - KLAUS RIMPEL

Wei­te­re bri­san­te The­men, zu de­nen die ZDF-Mo­de­ra­to­ren Bet­ti­na Schaus­ten und Pe­ter Frey den CSU-Chef ges­tern Abend in die Zan­ge nah­men:

„Ich wä­re be­reit, mein Amt als Par­tei­vor­sit­zen­der nächs­tes Jahr zur Ver­fü­gung zu stel­len, um un­se­re per­so­nel­le Ba­sis zu ver­brei­tern und in Ber­lin ein Stück weit mehr Durch­schlags­kraft zu be­kom­men“: Mit die­sen Wor­ten lock­te See­ho­fer er­neut Mar­kus Sö­der, der als mög­li­cher Kan­di­dat für die­sen Pos­ten den Wech­sel nach Ber­lin ab­lehnt. See­ho­fer be­ton­te, er selbst stre­be die Spit­zen­kan­di­da­tur nicht an, mit ei­ner Ein­schrän­kung: „Ich kann nicht völ­lig aus­schlie­ßen, wenn mir das Bil­den ei­ner gu­ten Mann­schaft nicht ge­lin­gen soll­te, das hängt ja ab von der Be­reit­schaft an­de­rer Per­sön­lich­kei­ten, das dann die Fra­ge doch noch mal auf mich zu­kom­men kann.“ ■ Mi­nis­ter­prä­si­den­ten­amt: Klar schloss See­ho­fer hin­ge­gen aus, sein Amt als baye­ri­scher Mi­nis­ter­prä­si­dent vor dem En­de der Le­gis­la­tur­pe­ri­ode im Herbst 2018 auf­ge­ben zu wol­len: „Da müss­te schon der Him­mel über Bay­ern ein­stür­zen.“■ Die Zu­kunft von Karl-Theo­dor zu Gut­ten­berg: Es sei „nie falsch“, den frü­he­ren Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter nach ei­ner Rück­kehr aus den USA und in die Bun­des­po­li­tik zu fra­gen, aber: „Ich rech­ne in ab­seh­ba­rer Zeit nicht da­mit, dass er zu­rück­kom­men wird.“■ Vik­tor Or­bán: Der un­ga­ri­sche Pre­mier sei kein Au­to­krat. „Or­bán steht auf dem Bo­den der De­mo­kra­tie.“■ Ko­ali­tio­nen der CSU mit der AfD: kei­nen Fall!“ „Auf

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