Stief­toch­ter ge­stor­ben: Mann aus Bernau in den USA ver­ur­teilt

tz - - MÜNCHEN+REGION -

Fast ex­akt zwei Jah­re sitzt Pas­cal K. aus Bernau (Kreis Ro­sen­heim) in Flo­ri­da in U-Haft. Er soll sei­ne Stief­toch­ter (3) miss­braucht und ge­tö­tet ha­ben ( tz be­rich­te­te mehr­mals). Nun wur­de in Or­lan­do das Ur­teil ge­gen den 20 -Jäh­ri­gen vom Chiem­see ge­spro­chen: Er muss we­gen Tot­schlags und se­xu­el- len Miss­brauchs für 41 Jah­re ins Ge­fäng­nis. Nach Ver­bü­ßen der Stra­fe schließt sich ei­ne le­bens­lan­ge Be­wäh­rungs­zeit an, da er auch Se­xu­al­tä­ter ist. Ur­sprüng­lich war Pas­cal K. we­gen Mor­des an­ge­klagt ge­we­sen, es droh­te ihm da­mit in Flo­ri­da so­gar die To­des­stra­fe. K. war im Som­mer 2014 in die USA ge­zo­gen, wo er die Mut­ter der drei­jäh­ri­gen Char­lie hei­ra­te­te. Am 23. No­vem­ber 2014 wur­de das blon­de Mäd­chen schwerst ver­letzt im ge­mein­sa­men Haus in Or­lan­do auf­ge­fun­den, Char­lie war zu­vor mit Pas­cal K. al­lei­ne ge­we­sen, Mut­ter Em­ma war in der Ar­beit. Der jun­ge Mann rief bei ihr an, er­zähl­te, et­was stim­me mit dem Mäd­chen nicht. Das Kind wur­de ins Kran­ken­haus ge­fah­ren, wo Ärz­te schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen fest­stell­ten und Hin­wei­se auf se­xu­el­len Miss­brauch vor­fan­den. Char­lie starb in der Kli­nik.

K. hat­te die Vor­wür­fe be­strit­ten.

Fo­to: dpa/ Karl-Jo­sef Hil­den­brand

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