2. Stamm­stre­cke: Im April geht’s los!

tz - - MÜNCHEN+REGION -

Es ist ge­schafft: Ges­tern Nach­mit­tag mach­ten Mi­nis­ter­prä­si­dent Horst See­ho­fer, Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Do­brindt, Bay­erns In­nen­mi­nis­terJoa­chimHerr­mann (al­le CSU) so­wie Bahn­chef Rü­di­ger Gru­be in der Staats­kanz­lei den Sack zu und be­schlos­sen die Fi­nan­zie­rung der 2. Stamm­stre­cke. Es sind aber­wit­zi­ge Sum­men, die da auf­ge­ru­fen wer­den. 3,2 Mil­li­ar­den Eu­ro Pla­nungs- und Bau­kos­ten ha­ben die Ex­per­ten der Bahn für das Münch­ner Groß­pro­jekt ak­tu­ell er­rech­net, mit ei­nem Ri­si­ko­puf­fer sind es 3,84 Mil­li­ar­den. Das ist hö­her, als Re­gie­ren­de je zu schät­zen wag­ten in der Stamm­stre­cken-Ge­schich­te, die schon zu D-Mark-Zei­ten be­gann. 1,5 Mil­li­ar­den Eu­ro trägt der Bund, 1,4 Mil­li­ar­den der Frei­staat, je rund 150 Mil­lio­nen kom­men von der Stadt Mün­chen und der Bahn. Die ge­nau­en Mo­da­li­tä­ten wa­ren bis zu­letzt um­strit­ten, be­rich­ten Be­tei­lig­te halb­laut. Bay­ern muss dem Bund näm­lich wohl hun­der­te Mil­lio­nen Eu­ro vor­stre­cken. Stadt und Frei­staat wol­len sich gleich­zei­tig Flug­ha­fenDar­le­hen zu­rück­ho­len, um den neu­en Tun­nel bau­en zu kön­nen. Den Ri­si­ko-Puf­fer, al­so die Mehr­kos­ten, tei­len

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