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belt. Das be­las­tet die Atem­we­ge mas­siv. Da­zu kommt ei­ne Ab­gas­be­las­tung. Das al­les hat da­zu ge­führt, dass das Bun­des­um­welt­amt vor dem Ein­satz der Ge­rä­te warnt. Aber lei­der brei­ten sie sich im­mer mehr aus. Be­son­ders gro­tesk fin­de ich es, wenn nas­ses Laub erst tro­cken­ge­föhnt wird, be­vor man es dann ver­bla­sen kann. Es ist wahn­sin­nig, was wir für ei­nen Auf­wand be­trei­ben für et­was, das öko­lo­gisch völ­lig wi­der­sin­nig ist.

Meist heißt es, das biss­chen Bla­sen im Herbst sei ja nicht so schlimm!

Hän­sel: Ist so ein Ge­rät erst mal vor­han­den, wird es das gan­ze Jahr über ein­ge- setzt. Der Laub­blä­ser wird im­mer häu­fi­ger als Be­sen­er­satz her­ge­nom­men. Nicht nur im Herbst. Ein Pro­blem ist auch, wenn der Pri­vat­mann das Ge­rät von Bla­sen auf Sau­gen um­stellt: Dann wer­den die Blät­ter ein­ge­saugt und schön zer­häck­selt. Da­bei ster­ben je­doch auch all die klei­nen Le­be­we­sen im Laub mit ab. Pro­fes­sio­nel­le Gar­ten­bau­fir­men und Ver­wal­tun­gen set­zen die Laub­sau­ger al­ler­dings auf un­be­fes­tig­ten Flä­chen und Ra­sen nicht ein. Was nur die we­nigs­ten wis­sen: Für die Be­nut­zung die­ser Ge­rä­te gibt es stren­ge Re­geln und Uhr­zei­ten, an die sich je­der hal­ten muss, die sind z. B. von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Wei­te­re In­fos über Laub­blä­ser und Laub­sau­ger gibt es un­ter www.bnmu­en­chen.de.

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