Reichs­bür­ger bei der Po­li­zei?

tz - - POLITIK -

Die Münch­ner Po­li­zei hat am ver­gan­ge­nen Frei­tag ei­nen Be­am­ten (26) auf un­be­stimm­te Zeit be­ur­laubt. Er steht im Ver­dacht, sich den so ge­nann­ten Reichs­bür­gern zu­ge­hö­rig zu füh­len. Po­li­zei­spre­cher Tho­mas Bau­mann: „Auch die Po­li­zei ist nur ein Spie­gel­bild der Ge­sell­schaft. Seit den jüns­ten Vor­fäl­len neh­men wir die Sa­che sehr ernst.“Es wer­de nun über­prüft, in­wie­weit sich der Ver­dacht be­stä­tigt. Ei­ne Woh­nungs­durch­su­chung gab es laut Bau­mann nicht. „Da­für müss­te ei­ne Straf­tat vor­lie­gen.“Der 26 -Jäh­ri­ge muss­te sei­ne Di­enst­waf­fe ab­ge­ben. Das Prä­si­di­um will aber auch klar­stel­len: „Ei­ne Su­s­pen­die­rung ist kei­ne Vor­ver­ur­tei­lung.“Bei der Münch­ner Po­li­zei han­delt es sich um den ers­ten Fall. Bay­ern­weit wä­re es be­reits der fünf­te Reichs­bür­ger im Po­li­zei­dienst.

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