Be­las­tung ab­bau­en

tz - - BUNT GEMISCHT - Chris­toph Lie­biCh haut­arzrt Mün­Chen

Seit Jah­ren at­me ich in der Werk­statt Me­tall­staub ein – jetzt ge­he ich mit 59 in Ren­te. Wie lan­ge braucht der Kör­per, um die­se Staub­be­las­tung ab­zu­bau­en?

Es gibt in Deutsch­land ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen, die die Kon­zen­tra­tio­nen von Ar­beits­stof­fen am Ar­beits­platz re­geln. Wer­den hier die Grenz­wer­te nicht über­schrit­ten ist nach dem ge­gen­wär­ti­gen Stand der For­schung und Wis­sen­schaft da­von aus­zu­ge­hen, dass beim Ar­beit­neh­mer kei­ne Ge­fahr für die Ge­sund­heit be­steht. Hier­bei ist je­doch wich­tig, dass die­se stän­dig über­prüft wer­den und auch al­le not­wen­di­gen Ar­beits­schutz­maß­nah­men ein­ge­hal­ten und auch re­gel­mä­ßig kon­trol­liert wer­den. Da Sie lei­der nicht an­ge­ge­ben ha­ben, mit wel­chen Me­tal­len Sie ge­ar­bei­tet ha­ben und be­son­ders auch wie die Stof­fe ver­ar­bei­tet wer­den ist über die mög­li­che Ge­fähr­dung kei­ne Aus­sa­ge zu tref­fen. Wie auch nach Auf­ga­be des Zi­ga­ret­ten­rau­chens, re­ge­ne­riert sich der Kör­per nach ei­ni­ger Zeit und nach ei­ni­gen Jah­ren, und so könn­te Ih­re ehe­ma­li­ge Ar­beits­platz­be­las­tung un­pro­ble­ma­tisch sein. Ver­su­chen Sie auch im Ru­he­stand ein ge­sun­des Le­ben zu füh­ren mit aus­rei­chend Schlaf, Be­we­gung und ge­sun­der Er­näh­rung und vor al­len Din­gen oh­ne Zi­ga­ret­ten und ex­zes­si­ven Al­ko­hol­kon­sum.

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