Ro­cki­ge Freak­show

Die Red Hot Chi­li Pep­pers mi­schen die Oly­hal­le auf

tz - - PLUS - K. HILDEBR AND

Fun­ki­ge Bass­läu­fe, ha­ken­schla­gen­de Gi­tar­ren­me­lo­di­en, ein mal säu­seln­der, mal fast rap­pen­der Sän­ger. Für die­sen stets er­fri­schen­den, oft tanz­ba­ren und im­mer un­ter­halt­sa­men Mix sind die Red Hot Chi­li Pep­pers be­kannt. Seit 1983 sind die ka­li­for­ni­schen Funk- und Al­ter­na­ti­ve­ro­cker in der Mu­sik­sze­ne un­ter­wegs. Heu­te kennt und mag sie so gut wie je­der. Auf ih­ren Durch- bruch al­ler­dings muss­te die Band einst lan­ge hin­ar­bei­ten. Erst acht Jah­re nach der Grün­dung tra­ten die vier Mu­si­ker her­aus aus der Freak­e­cke und er­ziel­ten mit dem Al­bum Blood Su­gar Sex Ma­gic in­ter­na­tio­na­le Charter­fol­ge.

Freaks sind sie frei­lich im­mer noch. Das mer­ken die Fans vor al­lem bei den Li­ve­auf­trit­ten von Sän­ger Ant­ho­ny Kie­dis, Bas­sist Flea, Drum- mer Chad Smith und Gi­tar­rist Josh Kling­hof­fer, der 2010 den le­gen­dä­ren John Fru­sci­an­te er­setz­te. Da ge­hen die vier meist rich­tig ab, zu­cken­de Tanz­be­we­gun­gen und schril­le Mo­ves in­klu­si­ve – so wie schon in den An­fangs­ta­gen. Das soll je­doch nicht hei­ßen, dass die Red Hot Chi­li Pep­pers im­mer das­sel­be ma­chen. Ganz im Ge­gen­teil. Mit dem ak­tu­el­len Al­bum The Ge­ta­way et­wa ha­ben sie Neu­land be­tre­ten: Erst­mals seit dem Long­play­er Mo­ther’s Milk von 1989 gin­gen sie nicht mit ih­rem Stamm­pro­du­zen­ten Rick Ru­bin ins Stu­dio. Statt­des­sen durf­te der DJ Dan­ger Mou­se Hand an­le­gen. Er hat Wer­ke solch un­ter­schied­li­cher Künst­ler wie Beck, Gn­arls Bar­kley, The Good, the Bad & the Queen so­wie U2 pro­du­ziert. Am 1. No­vem­ber stel­len die Chi­li Pep­pers The Ge­ta­way ab 20 Uhr live in der Olym­pia­hal­le vor. Even­tu­ell Rest­kar­ten zum Preis von 65 bis 89 €.

Fo­to: Ver­an­stal­ter

Die Pep­pers von links: Chad Smith, Ant­ho­ny Kie­dis, Josh Kling­hof­fer und Flea

Fo­tos: dpa, BMW AG, Kul­tur­zen­trum

Eben­so da­zu ge­hö­ren Kür­bis­se mit la­chen­den Frat­zen Vam­pi­re.

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