Vie­le Nach­be­ben in Mit­tel­ita­li­en

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Nach der neu­en Erd­be­ben­se­rie ste­hen Tau­sen­de Men­schen in Mit­tel­ita­li­en vor den Trüm­mern ih­rer Exis­tenz. Im­mer­hin aber ka­men sie trotz der schwe­ren Erd­stö­ße am Mitt­woch­abend mit dem Le­ben da­von. In­nen­mi­nis­ter An­ge­li­no Al­fa­no sprach an­ge­sichts der Stär­ke der Be­ben (5,5 und 6) von ei­nem „Wun­der“. Hun­der­te Nach­be­ben lie­ßen die Men­schen in den Dör­fern der Berg­re­gi­on, die schon von dem schwe­ren Erd­be­ben im Au­gust ge­trof­fen wur­de, nicht zur Ru­he kom­men.

Bis zu 3000 Men­schen sind nun nach An­ga­ben des Zi­vil­schut­zes ob­dach­los. Ein Mann starb, al­ler­dings an ei­nem Herz­in­farkt. Meh­re­re Men­schen wur­den ver­letzt. His­to­ri­sche Or­te und meh­re­re Kir­chen wur­den zer­stört. Ob­wohl die Erd­stö­ße ähn­lich stark wa­ren wie bei dem ver­hee­ren­den Be­ben mit 298 To­ten vor fast ex­akt zwei Mo­na­ten, schätz­te der Zi­vil­schutz die Fol­gen als we­ni­ger schwer ein. Grund da­für könn­te sein, dass vie­le Men­schen bei den Be­ben die Chan­ce hat­ten, ins Freie zu lau­fen. Und vie­le Häu­ser wa­ren we­gen des Som­mer­be­bens so­wie­so schon nicht mehr be­wohn­bar.

Fo­to: rts

In den Trüm­mern ein­ge­stürz­ter Häu­ser such­ten Ret­ter mit Spür­hun­den nach Über­le­ben­den

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