Stadt zum Stau­nen

tz - - MÜNCHEN - JO­HAN­NES WELTE

ät­ten Sie es ge­wusst? Vo­ri­ges Jahr zo­gen aus dem Aus­land 36 598 Men­schen nach Mün­chen. Wel­ches Land als Her­kunfts­re­gi­on an ers­ter Stel­le steht? Die Ant­wort wird Sie über­ra­schen. Viel­leicht wer­den Sie sich auch wun­dern, wel­che Fahr­zeug­ty­pen in Mün­chen be­son­ders ge­fragt sind. Oder wie gut die Ki­nos in un­se­rer Stadt im ver­gan­ge­nen Jahr be­sucht wur­den. Ges­tern leg­te das Sta­tis­ti­sche Amt das Sta­tis­ti­sche Jahr­buch 2016 vor. Wer mehr über De­mo­gra­fie, Ge­sund­heits- und So­zi­al­we­sen, Bil­dung und Kul­tur, Ver­kehr oder Wah­len er­fah­ren will –das Buch gibt es für 18 Eu­ro im Sta­tis­ti­schen Amt, Schwantha­ler Stra­ße (Tel.: 089/233 82700) oder un­ter: Mün­chen ist im Schnitt jün­ger als der Rest Deutsch­lands. Das Durch­schnitts­al­ter be­trägt an der Isar 41,2 Jah­re, in Deutsch­land sind es 44,5 Jah­re. 17,5 Pro­zent der Be­völ­ke­ring sind über 65 Jah­re alt. Da­von wie­der­um sind 379 Men­schen äl­ter als 100 Jah­re (und zwar 301 Frau­en und 78 Män­ner). Vo­ri­ges Jahr wur­den mehr Au­tos zu­ge­las­sen als im Jahr zu­vor. In Zah­len: 10,4 Pro­zent bzw. 181 970 mehr. Vor al­lem Sport­wa­gen wie Au­di TT oder BMW Z4 sind im­mer mehr ge­fragt, die Zahl der Neu­an­mel­dun­gen stieg hier um 31,8 Pro­zent! Die Zu­las­sun­gen gro­ßer SUV (BMW X5, Au­di Q5 etc.) stieg um 26,7 Pro­zent. Die An­mel­dun­gen von Kleinst­wa­gen wie Smart oder Fi­at 500 schrumpf­te hin­ge­gen um 16,6 Pro­zent!

Al­les wird teu­rer, nur Eier wur­den zwi­schen 2010 und 2015 bil­li­ger. Zehn Eier kos­te­ten vo­ri­ges Jahr 1,36 Eu­ro. In den Jah­ren zu­vor zahl­te man schon mal deut­lich über 1,60 Eu­ro. Für 750 Gramm Kör­ner- So ei­nen Som­mer lie­ben die Stadt­wer­ke: 2015 ka­men im Ver­gleich zum Vor­jahr 52,4 Pro­zent mehr Be­su­cher in die Frei­bä­der. In die Ki­nos ström­ten trotz Re­kord-Hit­ze eben­falls mehr Men­schen: 4,4 Mün­chen wächst und wächst und wächst. Im Mai 2015 knack­te die Stadt erst­mals die 1,5-Mil­lio­nen-Mar­ke: Am En­de des Jah­res wa­ren ge­nau 1 521 678 Men­schen mit Erst­wohn­sitz an der Isar ge­mel­det. Das be­deu­tet ge­gen­über dem Vor­jahr ei­ne Zu­nah­me um 30 997 Men­schen. Zum Ver­gleich: So vie­le Men­schen woh­nen in et­wa in der nie­der­baye­ri­schen Kreis­stadt Deg­gen­dorf (32 189, Stand: 31.12.2015).

Im vo­ri­gen Jahr ka­men in Mün­chen 17 143 Ba­bys zur Welt. Das sind 5688 mehr, als Men­schen star­ben. Mit 1911 Ge­bur­ten ist der Sep­tem­ber der frucht­bars­te Mo­nat. Das am häu­igs­ten auf­tre­ten­de Al­ter der Müt­ter ist 34. Im Bun­des­durch­schnitt sind es 31 Jah­re. Die häu­igs­ten Vor­na­men wa­ren wie­der An­na und Ma­xi­mi­li­an. oder Voll­korn­brot leg­te man 3,41 Eu­ro hin, die kos­te­ten vor rund sechs Jah­ren 2,50 Eu­ro. Ein Ki­lo Ba­na­nen kos­te­te vor ei­nem Jahr 1,73 Eu­ro, die gab es für 30 Cent we­ni­ger. Mil­lio­nen Be­su­cher be­deu­ten ei­nen Zu­wachs von 3,6 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr. Bes­ter Ki­no-Mo­nat war üb­ri­gens der No­vem­ber. Im Tier­park Hel­la­brunn sank die Zahl der Gäs­te hin­ge­gen um 8,56 Pro­zent. Trotz der Flucht­wel­le ka­men 2015 die meis­ten der 36 598 Zu­wan­de­rer aus EUStaa­ten: Aus Kroa­ti­en zo­gen 3897 Men­schen her, aus Ru­mä­ni­en 2799, aus Ita­li­en 2405, aus Bul­ga­ri­en 1742 und aus Po­len 1636. Aus Kriegs­re­gio­nen wie Af­gha­nis­tan ka­men 2301 Flücht­lin­ge an die Isar, aus Sy­ri­en 1410, aus dem Irak 758 und aus Eri­trea 711. Aus den rei­chen ara­bi­schen Emi­ra­ten zo­gen 1173 Men­schen nach Mün­chen, aus In­di­en 781.

chen.de/sta­t­amt. mu­en-

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