Bay­ern

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Zwei Wo­chen nach der sen­sa­tio­nel­len Ent­de­ckung ei­ner DNA von NSU-Kil­ler Uwe Böhn­hardt am Fund­ort der Lei­che von Peg­gy Kno­bloch gab es ges­tern die nächs­te Ent­hül­lung, die sprach­los macht: Al­les kann ei­ne Po­li­zei­pan­ne ge­we­sen sein! Laut SWR hat es sich le­dig­lich um ei­ne Ve­r­un­rei­ni­gung ge­han­delt.

An­geb­lich sei bei der Spu­ren­si­che­rung im Wald von Ro­da­cher­brunn An­fang Ju­li die­ses Jah­res das sel­be Me­ter­maß – die Er­mitt­ler spre­chen le­dig­lich von ei­nem Spu­ren­si­che­rungs­ge­rät – wie im aus­ge­brann­ten Wohn­mo­bil von Uwe Böhn­hardt und sei­nes Kom­pli­zen Uwe Mund­los ver­wen­det wor­den. Dem­nach sei die an bei­den Ein­satz­or­ten tä­tig ge­we­se­ne Tat­ort­grup­pe des Lan­des­kri­mi­nal­amts Thü­rin­gen für die Spu­ren-Über­tra­gung ver­ant­wort­lich, die Deutsch­land vier­zehn Ta­ge lang in Atem hielt. We­der das LKA Thü­rin­gen nach das Po­li­zei­prä­si­di­um Bay­reuth woll­ten die­se De­tails auf tz- An­fra­ge kom­men­tie­ren. Es ge­be die Mög­lich­keit, dass die in bei­den Fäl­len be­fass­te Tat­ort­grup­pe der Po­li­zei in Thü­rin­gen die­sen Stab ver­wen­det ha­be. Ex­per­ten des Bun­des­kri­mi­nal­amts soll aber auf Fo­tos von der Ber­gung der Lei­chen der NSU-Mör­der und des Ske­letts von Peg­gy der Ver­mes­sungs­stab ins Au­ge ge­fal­len sein. Ob da­durch je­doch tat­säch­lich die DNA Böhn­hardts an ei­nen Stoff­fet­zen im Thü­rin­ger Wald über­tra­gen wur­de, steht noch nicht fest. Des­halb warn­te ein

NSU-Duo: Uwe Böhn­hardt und Bea­te Zschä­pe

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