Herz­pa­ti­ent soll­te zum Arzt

tz - - BAYERN -

Ver­spü­ren Pa­ti­en­ten mit ei­ner ko­ro­na­ren Herz­krank­heit bei Käl­te Atem­not, Schmer­zen oder En­ge in der Brust, kann das ein Zei­chen für ei­ne Durch­blu­tungs­stö­rung oder ei­nen über­las­te­ten Herz­mus­kel sein. Schlimms­ten­falls droht ein Herz­in­farkt oder der plötz­li­che Herz­tod. Be­trof­fe­ne soll­ten die Be­schwer­den da­her un­be­dingt ärzt­lich ab­klä­ren las­sen, rät der Be­rufs­ver­band Deut­scher Nu­kle­ar­me­di­zi­ner (BDN). Der Arzt kön­ne zum Bei­spiel mit ei­ner Myo­kards­zin­ti­gra­phie prü­fen, wie gut der Herz­mus­kel ver­sorgt ist. Nach An­ga­ben des BDN lässt sich ein Herz­in­farkt ziem­lich si­cher aus­schlie­ßen, wenn der Arzt bei die­ser Un­ter­su­chung kei­ne Durch­blu­tungs­stö­rung des Her­zens er­kennt. Die Myo­kards­zin­ti­gra­phie ist ei­ne Kas­sen­leis­tung, bei der Pa­ti­en­ten ein schwach ra­dio­ak­ti­ves Me­di­ka­ment ge­spritzt be­kom­men. Es sam­melt sich vor­über­ge­hend im Herz­mus­kel und zeigt an, wie viel Sau­er­stoff dort vor­han­den ist. Er­mit­telt wird dies bei ei­ner spe­zi­el­len Com­pu­ter­to­mo­gra­phie. Bei ei­ner ko­ro­na­ren Herz­krank­heit sind die Herz­kranz­ge­fä­ße ver­engt. Bei gro­ßer Käl­te zie­hen sie sich zu­sätz­lich zu­sam­men, das Herz muss des­halb dann stär­ker ar­bei­ten.

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