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tz - - MENSCHEN - ANDRA S BROCKÖTTER

mit der re­cher­chier­ten Mel­dung nicht mehr da­ge­gen­an­kommt“, so die Mo­de­ra­to­rin und wei­ter: „Die­se In­for­ma­tio­nen sind meist auch an Emo­tio­nen ge­kop­pelt, was ei­ne Rich­tig­stel­lung der Me­di­en noch wei­ter er­schwert.“

Auch Gong 96 , 3- Chef Ge­org Ding­ler hat die Zei­chen der Zeit er­kannt. „Das ist ein Lern­pro­zess und wir Me­dien­schaf­fen­den müs­sen die so­zia­len Netz­wer­ke für uns nut­zen. Sie ha­ben ne­ga­ti­ve, aber auch po­si­ti­ve Aspek­te, wie fast al­les im Le­ben. “

Sein Kol­le­ge, Ra­dio Ara­bel­la- Chef Ro­land Schind­ziel­orz, sieht das ähn­lich: „Seit drei Mo­na­ten ha­ben wir ein klei­nes Team zu­sam­men­ge­stellt, das sich ver­stärkt um die so­zia­len Netz­wer­ke und de­ren In­hal­te küm­mert.“

Dass das häu­fig nicht ein­fach ist, weiß auch Sieg­fried Schnei­der. So er­klärt der Prä­si­dent der baye­ri­schen Lan­des­zen­tra­le für neue Me­di­en: (Vi­ze­prä­si­dent des Deut­schen Bun­des­ta­ges). „Na­tür­lich ha­be ich ein Face­book-Kon­to. Wer hat das heu­te nicht? Al­ler­dings küm­mert sich dar­um ein Mit­ar­bei­ter, da­mit es pro­fes­sio­nell auf dem neu­es­ten Stand ist. Aber Twit­ter be­spie­le ich selbst, weil ich so sehr schnell mei­nen Stand­punkt in nur 140 Zei­chen mit­tei­len kann“, er­klärt der Po­li­ti­ker und schwimmt da­mit auf der Trend­wel­le.

Tren­dig war auch die Lo­ca­ti­on, denn die letz­ten 13 Jah­ren, fand die Ver­an­stal­tung im alt­ehr­wür­di­gen Jus­tiz­pa­last statt. Ein klei­ner Wer­muts­trop­fen für vie­le Gäs­te an die­sem den­noch ge­lun­ge­nen Abend .

Mo­de­ra­to­rin Eva Grün­bau­er und Rechts­an­walt Stav­ros Kostan­ti­ni­dis in der Fo­to­box

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