Plötz­lich un­ter­schrifts­reif

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ge­war­tet, ob er zur für Don­ners­tag ge­plan­ten fei­er­li­chen Un­ter­zeich­nung des Ab­kom­mens nach Brüs­sel rei­sen soll­te – doch die­ser Ter­min muss­te trotz­dem plat­zen! Tru­deau sag­te sei­ne Rei­se nach Brüs­sel erst in der Nacht zum Don­ners­tag ab. Don­ners­tag­mit­tag ver­kün­de­te der bel­gi­sche Re- gie­rungs­chef Charles Mi­chel dann nach we­ni­gen St­un­den die Ei­ni­gung – nann­te aber zu­nächst kei­ne De­tails.

„Die Wal­lo­nie ist ex­trem glück­lich dar­über, dass un­se­re For­de­run­gen wahr­ge­nom­men wur­den“, sag­te Paul Ma­gnet­te, Mi­nis­ter­prä­si­dent der Wal­lo­nie. Die Wal­lo­nie, die Haupt­stadt­re- gi­on Brüs­sel und die fran­zö­sisch­spra­chi­ge Ge­mein­schaft hat­ten sich ge­gen Ce­ta ge­stellt und da­mit ei­ne Zu­stim­mung der Zen­tral­re­gie­rung ver­hin­dert. Das Han­dels­ab­kom­men zwi­schen der EU und Ka­na­da muss aber von al­len EUMit­glieds­län­dern an­ge­nom­men wer­den.

Bel­gi­ens Mi­nis­ter­prä­si­dent Charles Mi­chel: Ei­ni­gung nach lan­gem Hän­gen und Wür­gen

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