Hal­lux val­gus

tz - - BUNT GEMISCHT - Chris­ti­ne e., Mün­Chen Prof. Dr. MeD. Mar­tin Jung hanD- unD fuss­sPe­zia­list oCM – or­thoPäDisChe Chir­ur­gie Mün­Chen

Wel­che The­ra­pie­mög­lich­kei­ten gibt es für den Hal­lux val­gus? War­um trifft es mehr Frau­en?

Die The­ra­pie rich­tet sich nach dem Schwe­re­grad der Fehl­stel­lung und den dar­aus re­sul­tie­ren­den Be­schwer­den. Ist die Er­kran­kung so weit fort­ge­schrit­ten, dass Sie un­ter per­ma­nen­ten Schmer­zen auch un­ter Ver­wen­dung „ver­nünf­ti­ger“Schu­he lei­den, kann ei­ne ope­ra­ti­ve Kor­rek­tur die Schmer­zen gut be­sei­ti­gen. Die Art des ope­ra­ti­ven Ein­griffs wird da­bei von der Au­s­prä­gung der Fehl­stel­lung ab­hän­gen. Ein­la­gen und evtl. Ze­hen­s­prei­zer kön­nen bis da­hin hel­fen, die Be­schwer­den zu lin­dern. In ei­nem frü­hen Sta­di­um kön­nen Sie mit ge­ziel­ter Fuß- und Ze­hen­gym­nas­tik die klei­ne Fuss­mus­ku­la­tur stär­ken und da­mit die Ge­schwin­dig­keit des Fort­schrei­tens brem­sen. Zu Ih­rer Fra­ge, war­um mehr Frau­en be­trof­fen sind: Am Hal­lux val­gus lei­den über­wie­gend Frau­en im Al­ter zwi­schen 40 und 59 Jah­ren. Die Ur­sa­che der Ent­ste­hung ist viel­schich­tig, so be­steht ei­ne ge­ne­ti­sche Dis­po­si­ti­on, aber eben­so tra­gen „schwa­ches“Bin­de­ge­we­be und das häu­fi­ge Tra­gen von en­gem Schuh­werk oder Ab­satz­schu­hen zur Ent­wick­lung bei.

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