Zum Wie­hern: Bul­le Leg­gio als Pferd…

tz - - SPORT - LE­NA MEY­ER

Der 3:2-Sieg des EHC Red Bull Mün­chen ge­gen die Eis­bä­ren Ber­lin ging vor al­lem auf das Kon­to ei­nes Man­nes: Da­vid Leg­gio. Der Go­a­lie si­cher­te den Red Bulls am Mitt­woch­abend mit ei­ner Wahn­sinns-Pa­ra­de ge­gen Ber­lins Da­rin Ol­ver kurz vor Schluss der Par­tie die drei Punk­te. Und für die­se Leis­tung gab es ei­nen ganz be­son­de­ren Ti­tel. Leg­gio wur­de als Mann des Spiels kur­zer­hand von sei­nen Team­kol­le­gen zum „Pferd“er­klärt. Zur Fei­er des Spiel­ta­ges ging es al­so in­klu­si­ve pas­sen­dem Ac­ces­soire – ei­nem Pfer­de­kopf – für ei­ne Eh­ren­run­de aufs Eis im Olym­pia-Eis­sta­di­on. Der Hin­ter­grund? Ein Ka­bi­nen­spaß, der im­mer wei­te­re Krei­se zog: Zu Be­ginn der Sai­son ant­wor­te­te EHC-Row­dy Ste­ve Pi­niz­z­ot­to auf die Fra­ge nach sei­ner Form: „Ich bin ein Pferd!“Al­so im über­tra­ge­nen Sin­ne in ab­so­lu­ter Hoch­form. Die Be­zeich­nung setz­te sich fest. Seit­dem wur­de nach ei­ner Par­tie im­mer ei­ner der Spie­ler, der sich be­son­ders ver­dient ge­macht hat­te, zum „Pferd“er­nannt. Nach ei­ni­ger Zeit kam die Pfer­de­kopf­mas­ke als Er­ken­nungs­zei­chen hin­zu.

Ein Spaß, der re­gel­mä­ßig für gu­te Stim­mung sorgt. Leg­gio, der tie­ri­sche Held des Spiels vom Mitt­woch, nahm’s je­den­falls mit Hu­mor und blieb den­noch be­schei­den: „Ich bin in ers­ter Li­nie froh, wie das Spiel ver­lau­fen ist und dass wir uns wei­te­re drei Punk­te si­chern konn­ten. Die Leis­tung der Mann­schaft hat ge­passt, das ist das Wich­tigs­te. So muss es jetzt wei­ter­ge­hen.“

Und zwar schon heu­te Abend. Um 19.30 Uhr tref­fen die Münch­ner, die jetzt punkt­gleich mit Wolfs­burg Ta­bel­len­füh­rer sind, aber zwei Spie­le mehr ab­sol­viert ha­ben als die Grizz­lys, aus­wärts auf die Augs­bur­ger Pan­ther. Auch dann wol­len die Bul­len wie­der die nö­ti­gen Pfer­de­stär­ken aufs Eis brin­gen!

Fo­tos: GEPA

Leg­gio mit Pfer­de­mas­ke – Aus­zeich­nung für sei­ne Leis­tung Leg­gio ver­buch­te ge­gen Ber­lin 31 Sa­ves – der wich­tigs­te ge­lang ihm kurz vor Schluss per Wahn­sinn­sPa­ra­de

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