Die Bay­ern? Ein­fach zum Gru­seln!

tz - - SPORT - LE­NA MEY­ER

Auch, wenn man es bei ei­nem US-Pro­fi nicht un­be­dingt er­war­ten wür­de. Reg­gie Red­ding ist kein Fan von Hor­ror­fil­men, Schau­er­ge­schich­ten und vor al­lem: Hal­lo­ween! „Ich mag es nicht, er­schreckt zu wer­den. Ge­nau­so we­nig, wie ich es mag, sel­ber Leu­te zu er­schre­cken“, gibt der Guard des FC Bay­ern Bas­ket­ball ge­gen­über der tz zu. „Hal­lo­ween war mir da­her nie so wich­tig.“

Ob Bay­erns neu­er Auf­bau­spie­ler das Gru­sel-Fest mag, ist noch un­klar. Si­cher ist al­ler­dings, dass der USPro­fi Nick John­son (23) von nun an den FC Bay­ern ver­stär­ken wird. Der Po­int Guard, der be­reits für das NBATeam Hous­ton Ro­ckets spiel­te, un­ter­schrieb nach tzIn­for­ma­tio­nen bei den Münch­nern. Even­tu­ell steht er be­reits am Sams­tag um 20.30 Uhr auf dem Par­kett. Der FC Bay­ern trifft dann auf den Ta­bel­len-13. Tü­bin­gen. Das Spiel steht un­ter dem Mot­to „Hal­lo­ween“und die Fans sind da­zu auf­ge­ru­fen, in Gru­sel-Out­fit zu er­schei­nen. „Ich kann mich er­in­nern, dass ich schon ein­mal in mei­ner Kar­rie­re ei­ne Par­tie ge­spielt ha­be, die un­ter ei­nem Mot­to stand“, so Red­ding. „Mein da­ma­li­ger Ver­ein hat­te die Zu­schau­er ge­be­ten, ganz in Weiß zu kom­men. Das war cool!“

Des­we­gen mach­te der 28-Jäh­ri­ge – trotz Hal­lo­ween-Ab­nei­gung – den Spaß mit, und be­such­te im Vor­feld des Spiels ei­nen Ko­s­tüm­la­den, um Hor­ror-Mas­ken, Out­fits & Co. an­zu­pro­bie­ren. „Ich bin ge­spannt, wie vie­le Zu­schau­er wirk­lich ein Ko­s­tüm beim Spiel tra­gen wer­den“, so Red­ding. „In den USA ist Hal­lo­ween ei­ne gro­ße Sa­che. Ich ha­be aber das Ge­fühl, dass das Gan­ze hier in Deutsch­land noch nicht so po­pu­lär ist.“

Als klei­ner Jun­ge zog Red­ding sel­ber gern in ei­ner Ver­klei­dung durch die Nach­bar­schaft, klin­gel­te an den Tü­ren und sam­mel­te Sü­ßig­kei­ten. „Da­mals war ich im­mer mit mei­nen Cou­sins und Freun­den un­ter- wegs. Es ging ja nicht in ers­ter Li­nie ums Er­schre­cken, son­dern um die Sü­ßig­kei­ten“, so der US-Pro­fi. Die gibt es am Sams­tag wohl nicht im Au­di Do­me, da­für könn­ten sich die Bay­ern mit ei­nem wei­te­ren Sieg ver­sü­ßen. Schließ­lich ist das Du­ell mit Red­dings ExVer­ein – der US-Guard spiel­te von 2011 bis 2013 in Tü­bin­gen – ei­ne Pflicht­auf­ga­be. „Der Eu­ro­cup-Sieg am Mitt­woch in Mála­ga war ei­ne wich­ti­ge Er­fah­rung“, so Red­ding. „Wir ha­ben in der zwei­ten Halb­zeit ge­zeigt, was in uns steckt. Nun müs­sen wir die­se Leis­tung über 40 Mi­nu­ten ab­ru­fen.“Und auch wenn Tü­bin­gen na­tür­lich nicht mit ei­nem Eu­ro­cup­Team wie Mála­ga zu ver­glei­chen ist, „wol­len wir un­se­ren Fans, sehr gu­ten Bas­ket­ball bie­ten“, so Red­ding.

Die Fra­ge nach dem schreck­haf­tes­ten Münch­ner Korb­jä­ger ist üb­ri­gens eben­falls ge­klärt: Alex King war der ein­zi­ge, der wirk­lich zu­sam­men­zuck­te, als sich ein Mit­ar­bei­ter der Bay­ern-Bas­kets als Sen­sen­mann im Lo­cker Room ver­steck­te. Auf dem Par­kett sieht das am Sams­tag aber si­cher­lich wie­der an­ders aus. Dann soll höchs­tens Tü­bin­gen das Fürch­ten ge­lehrt wer­den.

Fo­to: Rau­chen­stei­ner Fo­tos: fcb

Aaaah! Der Sen­sen­mann schockt Alex King in der Ka­bi­ne Reg­gie Red­ding will lie­ber auf dem Par­kett Angst und Schre­cken ver­brei­ten Hor­rorSpaß­vo­gel: Reg­gie Red­ding

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