Is­ma­ik: Es war ein An­fang…

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Ein frei­es Wo­che­n­en­de durf­ten die 1860-Pro­fis nach dem 6:2-Sieg ge­gen Erz­ge­bir­ge Aue ge­nie­ßen. Am heu­ti­gen Mon­tag um 16 Uhr be­ginnt die Vor­be­rei­tung auf das Gast­spiel in Sand­hau­sen (Sonn­tag, 13.30 Uhr), wo die Lö­wen un­be­dingt punk­ten müs­sen, um den frisch ge­schaff­ten An­schluss ans Ta­bel­len­mit­tel­feld nicht wie­der zu ver­lie­ren.

Was sich mit­neh­men lässt aus der er­folg­rei­chen Eng­li­schen Wo­che mit dem Wei­ter­kom­men in Würz­burg und dem Drei­er ge­gen Aue? Die tz hat vier Er­kennt­nis­se de­stil­liert: ■ Ivica Olic ver­leiht Flü­gel: Die Rück­kehr des 37-jäh­ri­gen Wett­sün­ders brach­te neu­en Schwung in die Of­fen­siv­ab­tei­lung. Olic hol­te in der ers­ten Halb­zeit bei­de Elf­me­ter her­aus und be­dien­te Levent Ay­cicek vor dem ent­schei­den­den Tor zum 5:2. Ent­spre­chend laut­stark fiel der Bei­fall für den Kroa­ten bei sei­ner Aus­wechs­lung in der 85. Mi­nu­te aus. „Ivica hat wie ein Pferd ge­ackert“, lob­te Ma­na­ger Thomas Eichin. Auf sei­nen ers­ten Tref­fer im Lö­wen-Tri­kot war­tet „Ola“al­ler­dings noch im­mer. ■ Levent Ay­cicek kann Vic­tor And­ra­de zu­min­dest halb­wegs er­set­zen: Frei­lich, das Tem­po und die Drib­bel­stär­ke des Bra­si­lia­ners hat Ay­cicek nicht an­nä­hernd. Trotz­dem ist er mit sei­ner Tech­nik und An­ti­zi­pa­ti­on ein wich­ti­ges Puz­zle­stück für die­se Mann­schaft. Be- mer­kens­wert sein Pass auf Olic vor dem Elf­me­ter zum 3:1. Auch die Frei­stö­ße schießt der­zeit kei­ner bes­ser, nicht ein­mal Micha­el Li­endl, der bei sei­nem Come­back nach zwei Spie­len Denk­pau­se zwei Elf­me­ter ver­wan­del­te und Möl­ders’ 4:1 per Traum­pass vor­be­rei­te­te. ■ De­fen­si­ve Kom­pakt­heit bleibt ein Fremd­wort: Die 20 Mi­nu­ten nach dem 4:1 zähl­ten zum Schlimms­ten, was die leid­ge­prüf­ten Fans in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit er­le­ben muss­ten. „Wir woll­ten in Über­zahl ei­nen Schritt mehr ma­chen. Aber wir ha­ben in die­ser Pha­se zu vie­le Chan­cen zu­ge­las­sen“, räum­te Li­endl ein. Sein Vor­ge­setz­ter Eichin war „an­ge­fres­sen“, wie sich die Mann­schaft vom Auf­stei­ger hat­te

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