Das größ­te Pro­blem in der Ret­tungs­ket­te

tz - - REPORT -

Vie­le Be­trof­fe­ne han­deln zu zö­ger­lich – meist des­halb, weil sie die ers­ten Sym­pto­me als vor­über­ge­hend ein­schät­zen. Vor al­lem abends kann das tü­ckisch sein, denn dann nei­gen nicht we­ni­ge Be­trof­fe­ne da­zu, sich erst mal ins Bett zu le­gen – nach dem Mot­to: Bis mor­gen früh wer­den die Be­schwer­den schon wie­der weg sein. Dann ist es aber meist schon zu spät, um den Schlag­an­fall akut be­han­deln zu kön­nen. Denn den Spe­zia­lis­ten blei­ben nur we­ni­ge St­un­den, um mög­lichst viel sen­si­bles Ge­hirn­ge­we­be ret­ten zu kön­nen ( tz be­rich­te­te). Je nach ge­nau­em Be­fund ge­schieht dies klas­sisch mit Me­di­ka­men­ten (Fach­be­griff: sys­te­mi­sche Throm­b­o­ly­se), neu­er­dings mit ei­ner Art Mi­ni-OP mit­tels Ka­the­terschlauch (Fach­be­griff: me­cha­ni­sche Throm­bek­to­mie) oder – eher sel­ten – so­gar mit ei­ner of­fe­nen Ope­ra­ti­on.

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