Die­ters Tod ist im­mer noch ein Schock für mich

tz - - MÜNCHEN+REGION -

Er war Mün­chens Fein­geist: Die­ter Hil­de­brandt (86†). Als der Ka­ba­ret­tist vor drei Jah­ren starb, fiel sei­ne Gat­tin Re­na­te (79) in ein re­gel­rech­tes Loch: „Ich konn­te kaum mehr at­men, so hat mich sein Tod ge­trof­fen“, er­zählt sie der tz.

Was der Wit­we half, mit ih­rem Schmerz zu le­ben, wa­ren all die Bei­leids­be­kun­dun­gen, die ihr vie­le Men­schen schick­ten. „Ich ha­be heu­te noch ei­ne Kis­te vol­ler Brie­fe, die ich noch nicht ge­le­sen ha­be. Es wa­ren so vie­le, ich kam nicht da­zu.“

Und heu­te? „Ich wer­de das si­cher mal nach­ho­len, aber Die­ters Tod schmerzt noch zu stark.“Be­son­ders das Le­ben im ge­mein­sa­men Haus reißt al­te Wun­den auf. „Das Al­lein­sein abends ist am schlimms­ten. Wir sa­ßen ja frü­her im­mer zu­sam­men, das ist vor­bei“, so die Wit­we. „Und das ist schwer zu ak­zep­tie­ren.“

Wa­ren ein Herz und ei­ne See­le und seit 1992 ver­hei­ra­tet: Re­na­te mit ih­rem Ehe­mann Die­ter Hil­de­brandt

Fs.: Jantz

Hil­de­brandts Gr­ab in Neu­per­lach

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