-Um­fra­ge: Wie hilfs­be­reit sind die Münch­ner?

tz - - MÜNCHEN+REGION - STEF­FEN SCHYNOLL (25), STU­DENT AUS MÜN­CHEN AN­NA KUCZEK (42), ZAHNTECHNIKERIN AUS FREI­BURG

Mein Va­ter hat mir erst ge­ra­de von ei­ner Si­tua­ti­on er­zählt, bei der Hil­fe aus­blieb: Ein Rad­ler war mit ei­nem Au­to zu­sam­men­ge­sto­ßen. Vie­le Pas­san­ten ha­ben nichts un­ter­nom­men – vi­el­leicht aus Angst. Mein Va­ter hat ge­hol­fen. Klar sagt je - der, er wür­de in so ei­ner Si­tua­ti­on ak­tiv wer­den. Doch nie­mand kann ganz ge­nau von vorn­her­ein sa­gen, wie er re­agie­ren wür­de. Ich bin vor ei­ni­ger Zeit in der Kir­che um­ge­kippt. Da­mals ha­ben vie­le Men­schen ge­hol­fen. Der Fall in Es­sen macht mich trau­rig – ich glau­be auch nicht, dass das ein Ein­zel­fall ist. Es gibt aber auch vie­le Bei­spie­le, in de­nen Men­schen hilfs­be­reit sind. Ich ha­be selbst vor Kur­zem bei ei­nem Un­fall ge­hol­fen. Nach ei­ni­ger Zeit hat­te ich schon Un­ter­stüt­zung durch ei­ne zwei­te Pas­san­tin.

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