In­ter­net-Wa­ren zum An­fas­sen

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In Zei­ten des In­ter­net kann man gu­te Ide­en auch oh­ne viel Ei­gen­ka­pi­tal ver­wirk­li­chen: Das Zau­ber­wort heißt Crowd­fun­ding (Schwarm­fi­nan­zie­rung). Auch De­si­gne­rin Di­an Flü­gel nutz­te das und konn­te so ei­ne Kol­lek­ti­on für Funk­ti­ons­klei­dung auf den Weg brin­gen. Zu­sam­men mit an­de­ren Künst­lern und Jung­un­ter­neh­mern er­öff- net sie heu­te den ers­ten Crowd­fun­ding-Pop-upS­to­re Deutsch­lands: ei­nen La­den, in dem sie al­le ih­re durch Ka­pi­tal­ge­ber aus dem In­ter­net fi­nan­zier­ten Pro­duk­te prä­sen­tie­ren – vom LED-Farb­wür­fel bis zum Wä­sche­stän­der. Flü­gel: „Hier gibt es die Din­ge aus dem In­ter­net zum An­fas­sen.“

Bei­spiel: die „nach­hal­ti­ge Zahn­bürs­te aus Bio- Kunst­stoff, der aus nach­wach­sen­den Roh­stof­fen be­steht. Der Bürs­ten­kopf ist aus­tausch­bar. Da­mit ver­mei­det man Müll. Oder Frau­en­schu­he mit aus­tausch­ba­ren Ab­sät­zen. Fürs Bü­ro flach, für den Abend hoch.

Der La­den soll auch als Be­ra­tungs­stel­le die­nen. Hier kann man sich über Crowd­fun­ding aus­tau­schen und Tipps ho­len.

Die Stadt Mün­chen un­ter­stützt das Pro­jekt. Sie hat den 16 Teil­neh­mern die La­den­flä­che an der no­blen Ma­xi­mi­li­an­stra­ße für zwei Wo­chen kos­ten­los zur Ver­fü­gung ge­stellt. Di­rekt ne­ben Pra­da. „Das ist schon toll“, lacht Di­an Flü­gel. ■ Bis 14. No­vem­ber in der Ma­xi­mi­li­an­stra­ße 33, ge­öff­net Mo bis Sa von 10.30 bis 20 Uhr.

Fo­tos: Oli­ver Bod­mer, dpa, DEHOGA

An­ge­la In­sel­kam­mer und ih­re Toch­ter Ur­su­la vor dem Braue­r­ei­gast­hof Ay­ing

Fo­to: K. Haag

Die De­si­gne­rin Di­an Flü­gel in ih­rem Crowd­fun­ding-Pop-up-Sto­re

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