MEI­NE KLATSCH

tz - - MENSCHEN -

Ein­fach mal nichts tun, der Welt den Rü­cken keh­ren, kei­ne Ar­beit, kei­ne Par­ty, kein Ma­ke-up, kein In­ter­net, Han­dy weit­ge­hend aus­schal­ten! Frie­den und Ru­he im Kopf!

Gar nicht so ein­fach. Ich fah­re auf mei­ne ita­lie­ni­sche In­sel, wo ich seit über 30 Jah­ren mein zwei­tes zu Hau­se ha­be und tref­fe erst mal auf ein Re­gen­cha­os. Auch in mei­ner Woh­nung, al­so nix mit Ru­he – Or­ga­ni­sa­ti­on ist an­ge­sagt.

Aber dann die Fü­ße ins Meer, die Ge­dan­ken auch, es wird ru­hig, ich kann fast auf­hö­ren zu den­ken, und das ist ei­ne gu­te Er­fah­rung. Soll­te ich mir viel, viel öf­ter gön­nen. Das Jahr Re­vue pas­sie­ren las­sen, Ab­schied neh­men von Freun­den, von schlech­ten und ge­mei­nen Ge­dan­ken, von Ver­let­zun­gen – in­ner­lich und äu­ßer­lich – und wie­der frei wer­den für Neu­es und Fröh­li­ches.

Der Wind hilft sehr da­bei, und die Son­ne brennt den Rest weg. Und da ist sie wie­der die Leich­tig­keit, das La­chen, die ab­so­lu­te Le­bens­freu­de, das Glück.

Aber auch in El­ba bin ich nach so vie­len Jah­ren Aus­län­der. Ja, so ist es, und es gibt nicht nur Freund­lich­kei­ten für

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