Ein Tag zum Gru­seln

tz - - PANORAMA -

Die Welt gru­selt sich – und hat je­de Men­ge Spaß da­bei. Und das längst nicht mehr nur in Ir­land und Schott­land, wo das Fest der leuch­ten­den Kür­bis­köp­fe und Geis­ter­um­zü­ge im 18. Jahr­hun­dert ent­stan­den sein soll. Da­mals lu­den dort die Men­schen am Vor­abend zu Al­ler­hei­li­gen („All Hal­lows’ Eve“) zu ge­mein­sa­men Fest­es­sen. Die Kin­der zo­gen von Haus zu Haus, um Spen­den zu er­bit­ten. Das hat­te da­mals schon Tra­di­ti­on: Sol­che Al­mo­sen­ga­ben an die Ar­men sind seit dem Spät­mit­tel­al­ter in die­sen Re­gio­nen für den 31. Ok­to­ber be­legt. Und als die Iren im 19. Jahr­hun­dert ih­re Hei­mat we­gen der Hun­gers­nö­te ver­lie­ßen, ver­brei­te­te sich der Brauch in al­le Welt. Zu­nächst in den USA, in­zwi­schen er­obert das Fest aber auch im­mer mehr den eu­ro­päi­schen Kon­ti­nent.

Wer Par­tys und Pa­ra­den liebt, muss aber an die­sem Tag nach New York. Dort tref­fen sich al­lein im Gre­en­wich Vil­la­ge je­des Jahr 50 000 Men­schen, die die Nacht zu ei­nem atem­be­rau­ben­den

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