Kin­der in To­des­angst

tz - - PANORAMA -

Hal­lo­ween, der Tag des reiz­vol­len Gru­sels, wird lei­der auch für ech­ten Hor­ror miss­braucht (auch in Mün­chen, sie­he Lo­kal­teil). Die Po­li­zei hat­te reich­lich zu tun: In Eschach (Würt­tem­berg) ver­setz­te ein Mann vier Kin­der (12 bis 13) in To­des­angst. Als sie an sei­ner Tür klin­gel­ten und Sü­ßig­kei­ten for­der­ten, soll er mit der Waf­fe in der Hand ge­ru­fen ha­ben, bei ihm ge­be es nur den Tod! Auch ein Schuss soll ge­fal­len sein. In Es­sen wur­de ein 16-Jäh­ri­ger von ei­nem Hor­ror-Clown mit ei­nem Mes­ser am Hals ver­letzt. In Kit­zin­gen at­ta­ckier­te ein Hor­rorc­lown zwei Frau­en mit dem Schlag­stock. In Gör­litz spiel­te ein 18-Jäh­ri­ger mit sei­nem Le­ben, als er bei der Po­li­zei klin­gel­te und ei­ne Waf­fe zog. Sie ent­pupp­te sich als Luft­druck­pis­to­le. Mehr Gru­sel geht nicht! Ro­bin Var­ma und sei­ne Schwes­ter Ta­mi ver­brach­ten die Hal­lo - ween-Nacht im Sarg. Und zwar auf Burg Bran in Sie­ben­bür­gen, der Hei­mat von Graf Dra­cu­la! Die Ge­schwis­ter aus Ka­na­da hat­ten die Rei­se nach Sie­ben­bür­gen bei ei­nem Wett­be­werb ge­won­nen. Ge­sucht wa­ren gu­te Ar­gu­men­te für den Be­such. Und die hat­ten die Zwei, denn ihr Groß­va­ter war auch schon auf der Burg. Vor 45 Jah­ren – weil er ein Vam­pir-Ex­per­te war.

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