„Über­for­dert“

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Die Angst, et­was falsch zu ma­chen, ist un­be­grün­det. Denn es gibt nichts Fal­sche­res, als nichts zu tun. Un­ab­hän­gig da­von, ob das Op­fer be­wusst­los ist oder nicht, ist der per­sön­li­che Zu­spruch sehr wich­tig – dass je­mand da ist. Mitt­ler­wei­le hat je­der ein Han­dy, um ei­nen No­t­ruf ab­zu­set­zen. Wenn Sie selbst mit so ei­ner Si­tua­ti­on über­for­dert sind, schnap­pen Sie sich wei­te­re Men­schen und sa­gen Sie: „Hel­fen Sie mir!“Da­durch ver­teilt sich die Last auf meh­re­re Schul­tern, man bil­det ei­ne Schick­sals­ge­mein­schaft – und fühlt sich nicht mehr al­lein ge­las­sen. DR. AL­F­RED SCHALLERER (49), NOT­ARZT VOM CHIRURGISCHEN KLI­NI­KUM MÜN­CHEN SÜD 1500 EIN­SÄT­ZE PRO JAHR)

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