Noch spä­ter in Ren­te ge­hen

tz - - POLITIK -

Die Wirt­schafts­wei­sen po­chen auf ein hö­he­res Ren­ten­ein­tritts­al­ter. „Da­mit in der lan­gen Frist ab dem Jahr 2030 der Bei­trags­satz we­ni­ger nach oben und das Si­che­rungs­ni­veau we­ni­ger nach un­ten an­ge­passt wer­den müs­sen, ist ei­ne wei­te­re An­he­bung des ge­setz­li­chen Ren­ten­ein­tritts­al­ters not­wen­dig“, heißt es. Um ein sta­bi­le­res Ren­ten­sys­tem zu schaf­fen, bie­te sich ab 2030 die Kopp­lung des Ren­ten­ein­tritts­al­ters an die fer­ne­re Le­bens­er­war­tung an, so die Ex­per­ti­se. „Im Jahr 2080 er­gä­ben sich da­durch ein Si­che­rungs­ni­veau von 42,1 Pro­zent und ein Bei­trags­satz von 23,9 Pro­zent.“Ei­ne hö­he­re Un­ter­gren­ze für das Si­che­rungs­ni­veau, et­wa auf 45 Pro­zent, wür­de da­ge­gen hö­he­re Bei­trags­sät­ze von 2040 an er­for­dern.

So­zi­al­mi­nis­te­rin Andrea Nah­les (SPD) will da­ge­gen dem­nächst ein Ren­ten­kon­zept mit der Nen­nung ei­nes Min­dest-Ren­ten­ni­veaus und ei­nes Höchst-Bei­trags­sat­zes 2045 vor­le­gen. Die­ses Ver­hält­nis der Ren­te zum Durch­schnitts­lohn fällt oh­ne Re­form laut Re­gie­rung von heu­te 47,8 Pro­zent bis 2045 auf 41,6 Pro­zent. Der Bei­trags­satz dürf­te von 18,7 auf 23,4 Pro­zent stei­gen.

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