Kos­ten zu hoch? Hier gibt’s Hil­fe!

tz - - MÜNCHEN+REGION -

So geht’s: Neh­men Sie Ih­re Heiz­kos­ten­ab­rech­nung für 2015, dort fin­den Sie al­le Da­ten. Tei­len Sie die „Heiz­kos­ten“oder den „Heiz­ener­gie­ver­brauch“des ge­sam­ten Ge­bäu­des durch die Ge­bäu­de­flä­che. Das ist der Durch­schnitt der Heiz­kos­ten pro Qua­drat­me­ter im Haus. Wenn Sie jetzt Ih­re Heiz­kos­ten durch Ih­re Wohn­flä­che tei­len, er­hal­ten Sie Ih­ren per­sön­li­chen Mit­tel­wert. Bei­de Be­trä­ge kön­nen Sie mit­ein­an­der ver­glei­chen: Zah­len Sie mehr als der Schnitt im Haus? Und ver­glei­chen Sie mit dem Heiz­spie­gel: Heiz­mit­tel aus­wäh­len, Ge­samt­flä­che des Hau­ses – jetzt se­hen Sie, ob Ihr Mit­tel­wert zu hoch ist. Der Mie­ter­bund Mün­chen rät, sich bei zu ho­hen Kos­ten di­rekt an den Ver­mie­ter zu wen­den. Auf co2on­line.de und beim Mie­ter­bund kön­nen kos­ten­lo­se Gut­ach­ten er­stellt wer­den, die Sie dem Ver­mie­ter zu­sätz­lich vor­le­gen kön­nen. Bei Heiz­kos­ten von mehr als 14,40 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter soll­ten Mie­ter laut Ti­na An­ge­rer vom Mie­ter­bund „skep­tisch wer­den“. Sie rät aber zur Vor­sicht: „Mo­der­ni­sie­run­gen der Hei­zung kön­nen auf die Mie­ter um­ge­legt wer­den.“Sie emp­fiehlt zu­nächst vor al­lem ein Be­ra­tungs­ge­spräch beim Mie­ter­bund.

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