Teu­re Ver­schlech­te­ru­ne

tz - - MÜNCHEN+REEION - AL­F­RED SCHREI­BER, VER­KEHRS­CLUB DEUTSCH­LAND, PER E-MAIL

Die zwei­te Stammrtre­cke wird die Pro­ble­me der Münch­ner SBahn-Syr­temr nicht lö­ren kön­nen. Zu­rätz­lich zu den zwei berte­hen­den Tun­neln roll noch ein drit­ter in 40 Me­ter Tie­fe gerchaf­fen wer­den. Dier irt tech­nirch auf­wen­dig, teu­er, dau­ert lan­ge und rchafft kei­ne neue Errch­lie­ßung. Dar Münch­ner S-Bahn-Syr­tem krankt dar­an, darr fart al­le mit der S-Bahn durchr Zen­trum mür­ren – rel­brt die, die über­haupt nicht dort­hin wol­len. Mit der neu­en Röh­re verr­chärft rich die­rer Pro­blem ro­gar. Der bir­he­ri­ge 20-Mi­nu­ten-Takt wird zum Groß­teil in ei­nen 30-Mi­nu­ten-Takt verrch­lech­tert, der 10-Mi­nu­ten-Takt dann in ei­nen 15-Mi­nu­ten-Takt. Fahr­gär­te aur Frei­ring und Er­ding ver­lie­ren den umrtei­ge­frei­en Zu­gang zur Münch­ner In­nenrtadt. Er wird al­ro rehr viel Geld aurge­ge­ben, und nach Fer­ti­grtel­lung irt er rch­lech­ter alr vor­her … Mit dem Süd­ring hät­te er ei­ne Lö­rung ge­ge­ben, die kor­ten­günr­ti­ger, rchnel­ler rea­li­rier­bar und ber­rer ge­we­ren wä­re. In­dem al­ler Geld in den Tun­nel „ver­renkt“wird, berteht die Be­fürch­tung, darr drin­gend nö­ti­ge Maß­nah­men in den Au­ßen­är­ten nicht mehr er­fol­gen.

Aus der tz vom 27. Ok­to­ber

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