Kar­rie­re-Tipps vom Aus­tro­f­red

tz - - KULTUR + TV - JÖRG HEIN­RICH

Der Aus­tro­f­red ist be­kannt­lich der welt­größ­te Rock­star, den Österreich nicht her­vor­ge­bracht hat. Seit Jah­ren fas­zi­niert – und scho­ckiert – Fred­die Mer­cu­rys Stell­ver­tre­ter auf Er­den sein Pu­bli­kum mit ei­ner un­fass­ba­ren Mix­tur: fast schon hei­lig­ge­spro­che­ne QueenSongs mit den Tex­ten al­ter Aus­tro­pop-Ha­dern. Da geis­tert der Mär­chen­prinz durch die Bo­he­mi­an Rh­ap­so­dy, da will Fred­die in The Show must go on haam nach Fürs­ten­feld.

Da­mit so ein herr­li­cher Un­fug künf­tig noch po­pu­lä­rer wird, bil­det der Aus­tro­f­red sei­ne Fans jetzt höchst­per­sön­lich Rock­stars aus. zu

Des­we­gen hat er die Aus­tro­f­red Aca­de­my ge­grün­det, die den Kurs­teil­neh­mern im Lust­spiel­haus al­les bei­brach­te, was sie als künf­ti­ge Hel­den brau­chen. Am Aus­flip-Chart, par­don, am Flip­chart, skiz­zier­te er die we­sent­li­chen Punk­te: Voice, Bo­dy, Mo­ves, Fi­nanz­kon­zept, B-Füh­rer­schein. Aber auch Tipps aus der ei­ge­nen Su­per­star-Pra­xis hat­te der Aus­tro­f­red im Ge­päck.

Wich­tig sind per­fek­te Ges­ten wie zum Bei­spiel „Der Moik“, ei­ne ein­la­den­de Hand­be­we­gung aus dem al­pi­nen Mu­sik­be­reich, die si­gna­li­siert: „Ich kom­me in Frie­den, ich bin un­be­waff­net.“

Auch die Hy­gie­ne kann ent­schei­den, ob es wie beim Aus­tro­f­red bei­na­he zu ei­ner Welt­kar­rie­re reicht: „Dad’s Eich woschn, dad’s ned kasln!“(„Wascht Euch, riecht gut!“). Und Cha­ri­ty wie beim le­gen­dä­ren Aus­tro­f­red for Af­ri­ca ist auch nie ver­kehrt.

Der Be­such der hin­rei­ßend lus­ti­gen Aca­de­my ist al­so über­aus loh­nend. Und dann san­gen al­le im Chor, frei nach ei­nem be­kann­ten Werk der Grup­pe Queen: „Da Aus­tro­f­red is da Cham­pi­on!“

Ein­fach ein Brül­ler, was der Aus­tro­f­red so kann

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