MH370: Neue Theo­rie zum Ab­sturz

tz - - PANORAMA -

Die im März 2014 ver­schol­le­ne Ma­lay­sia-Air­lines-Bo­eing mit der Flug­num­mer MH370 ist wahr­schein­lich nach ei­nem un­kon­trol­lier­ten Sturz­flug im Meer ver­sun­ken – mit 239 Men­schen an Bord. Zu die­sem Schluss kom­men Ex­per­ten in ei­ner neu­en Ana­ly­se, wie sie ges­tern be­rich­te­ten. Es ist das ers­te Mal, dass ei­ne kla­re Schluss­fol­ge­rung aus der Un­ter­su­chung ei­nes der mehr als 20 in­zwi­schen iden­ti­fi­zier­ten Trüm­mer­tei­le ge­zo­gen wur­de.

Das bei Tan­sa­nia an­ge­spül­te Wrack­teil zei­ge, dass die Lan­de­klap­pen mit größ­ter Wahr- schein­lich­keit nicht aus­ge­fah­ren wa­ren. „Dies be­deu­tet, dass die Ma­schi­ne nicht auf ei­ne kon­trol­lier­te Lan­dung aus­ge­rich­tet war“, sag­te Pe­ter Fo­ley von der Be­hör­de für Trans­port­si­cher­heit (ATSB) in Can­ber­ra. Ne­ben den Trüm­mer­tei­len wur­den auch Sa­tel­li­ten­da­ten neu aus­ge­wer­tet. „Da­nach zu schlie­ßen, sank die Ma­schi­ne beim Auf­fan­gen des letz­ten Si­gnals mit ho­her und stei­gen­der Ge­schwin­dig­keit“, so ATSB-Spre­cher Dan O‘Mal­ley. „Sol­che Sin­kra­ten sind bei ei­ner am En­de des Flugs nicht mehr kon­trol­lier­ten Ma­schi­ne zu er­war­ten.“

Foto: dpa

Die Lan­de­klap­pe wur­de im Ju­ni 2016 an der Küs­te Tan­sa­ni­as an­ge­spült und da­nach von Ex­per­ten un­ter­sucht

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.