Mit & FCB – Hof­fen­heim

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Sie­gen die Bay­ern wei­ter? Nach dem Cham­pi­ons­Le­ague-Er­folg in Eind­ho­ven steht am Sams­tag das Bun­des­li­ga-Du­ell ge­gen die TSG Hof­fen­heim an. Wenn auch Sie se­hen wol­len, ob Rob­ben & Co. den Ver­fol­ger in Schach hal­ten, dann spie­len Sie mit. Die tz und Pau­la­ner ver­lo­sen drei mal zwei Kar­ten so­wie ein­mal zwei VIP-Ti­ckets für das Spiel ge­gen die Trup­pe von Ju­li­an Na­gels­mann, der selbst­be­wusst sagt: „Wir fah­ren da hin, um er­folg­reich zu sein. In­halt­lich ist das ein sehr kom­ple­xes Spiel, psy­cho­lo­gisch nicht so. Aus psy­cho­lo­gi­scher Sicht er­war­tet Fuß­ball-Deutsch­land nicht so viel von uns.“An­stoß: Sams­tag, 15.30 Uhr.

Wer ge­win­nen möch­te, ruft bis Don­ners­tag, 16.00 Uhr, an un­ter Tel. 01 37/8 08 40 05 71* und spricht dort das Stich­wort Pau­la­ner-Ti­ckets, sei­nen Na­men, sei­ne Te­le­fon­num­mer und Adres­se aufs Band; oder schickt ei­ne SMS mit tz win pau­la­ner­ti­ckets und sei­nen per­sön­li­chen An­ga­ben an die 5 20 20*. Im Kern hat Rob­ben mit sei­ner Kri­tik nicht un­recht, denn wie­der ein­mal kas­sier­te der Re­kord­meis­ter ein Ge­gen­tor nach ei­nem Kon­ter. Aber: Tor­schüt­ze Ari­as stand klar im Ab­seits, der Tref­fer hät­te nicht zäh­len dür­fen (14.). Den­noch gab auch Jos­hua Kim­mich zu, „dass uns das nach ei­ner ei­ge­nen Stan­dard­si­tua­ti­on nicht pas­sie­ren darf“. Mats Hum­mels be­schei­nig­te dem FCB-Spiel in die­ser Hin­sicht eben­falls noch „ein biss­chen Po­ten­zi­al“. Doch im Ge­gen­satz zum Hol­län­der stell­ten sie des­halb nicht den an­sons­ten an­spre­chen­den Auf­tritt des Teams in­fra­ge. In Rob­bens har­te Wor­te spiel­te vi­el­leicht auch sei­ne frü­he Aus­wechs­lung (64.) mit rein, bei sei­ner Rück­kehr an sei­ne al­te Wir­kungs­stät­te zeig­te er sich dar­über „ein biss­chen ent­täuscht und ein biss­chen sau­er“. Doch ma­chen die Bay­ern tat­säch­lich im­mer die glei­chen Feh­ler und stel­len sich da­mit vor Pro­ble­me? Die Kon­ter­an­fäl­lig- keit in der De­fen­si­ve ist auf­fäl­lig, schon un­ter Pep Guar­dio­la ge­riet die Hin­ter­mann­schaft im­mer wie­der mal in Ver­le­gen­heit, wenn der Geg­ner schnell um­schal­te­te. Das hat auch Car­lo An­ce­lot­ti noch nicht ab­stel­len kön­nen. Hum­mels: „Das ist ein biss­chen ein Fluch der Mann­schaft, die oft den Ball hat und sehr hoch steht.“

Das lei­di­ge The­ma Kon­ter bleibt al­so, doch an­sons­ten steht die FCBDe­fen­si­ve si­cher. In die­ser Sai­son ha­ben die Bay­ern in der Li­ga 22 Chan­cen zu­ge­las­sen, nur Auf­stei­ger Leip­zig ver­tei­digt noch bes­ser (17). Auch in den drei Jah­ren un­ter Guar­dio­la stand die Ab­wehr meist si­cher. 84, 86 und 112 zu­ge­las­se­ne Chan­cen den Spiel­zei­ten zu­vor be­deu­te­ten Li­ga-Best­wert. Mit Hum­mels ha­ben die Ro­ten im Som­mer noch mal knapp 40 Mio. Eu­ro in die Ab­wehr in­ves­tiert – jetzt gilt es, sich zu sta­bi­li­sie­ren.

Das Po­ten­zi­al in der Of­fen­si­ve ist ge­wal­tig, wenn die Bay­ern es denn in ab­ru­fen. Auf Le­wy ist wie­der Ver­lass, Mül­ler scheint sich da­ge­gen in An­ce­lot­tis Sys­tem auf dem Flü­gel noch nicht pu­del­wohl zu füh­len. Als er nach der Her­ein­nah­me von Cos­ta und Co­man ins Zen­trum durf­te, war der Wus­ler viel ge­fähr­li­cher. Was die ei­ge­nen Chan­cen an­geht, sind die Ro­ten nicht mehr so do­mi­nant wie in der Vor­sai­son. Da hat­ten sie im Schnitt 7,5 Tor­mög­lich­kei­ten, jetzt sind es nur 6,1. Manch­mal fehlt noch die Krea­ti­vi­tät, es müs­sen Ein­zel­ak­tio­nen her. Da ist vor al­lem ei­ner ge­fragt – Ar­jen Rob­ben. Der kauf­te sich üb­ri­gens laut Bild in der Nacht nach dem Spiel erst­mal ei­nen

Dö­ner…

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