Pla­ce­bo fei­ern CD-Ju­bi­lä­um

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Klas­si­ker wie Nan­cy Boy oder Pu­re Morning ha­ben die Band be­rühmt ge­macht. Bei ih­ren Kon­zer­ten aber spie­len Pla­ce­bo die Stü­cke nicht mehr. Zu lang ist’s her, zu weit ha­ben sich die Künst­ler mitt­ler­wei­le mu­si­ka­lisch und in­halt­lich von ih­ren Früh­wer­ken ent­fernt. Doch mit der Ver­drän­gung der An­fangs­jah­re ist jetzt Schluss. Ei­gens für ih­re Fans brin­gen Pla­ce­bo die al­ten Knal­ler noch mal auf die Büh­ne.

Der An­lass: In die­sem Jahr fei­ert das De­büt­al­bum der Band, Pla­ce­bo, sein 20. Ju­bi- läum. Es er­schien am 16. Ju­li 1996 beim La­bel Vir­gin Re­cors, einst ei­ne der vier größ­ten Plat­ten­fir­men der Welt. Mit sei­nem Mix aus hyp­no­ti­schem Rock, Pun­k­ele­men­ten und In­die brach­te das Trio (da­mals saß noch Ro­bert Schultz­berg am Schlag­zeug, der kurz dar­auf von Ste­ve He­witt ab­ge­löst wur­de) fri­schen Wind in die Brit­pop-Sze­ne. Sän­ger Bri­an Mol­ko setz­te zu­dem mit sei­nem an­dro­gy­nen Look und dem Ein­satz von Ma­ke-up fri­sche Ak­zen­te.

In die­se Zeit ent­füh­ren Mol­ko und sein ver­blie­be­ner Mit­strei­ter, Bas­sist Stefan Ols­dal, die Fans am 4.11. ab 20 Uhr in der Olym­pia­hal­le. „Wir wer­den Stü­cke brin­gen, von de­nen ich ge­schwo­ren ha­be, dass ich sie nie wie­der spie­len wür­de“, sagt Mol­ko. Nun tut er es doch. Kar­ten zum Preis von 52 bis 63 €.

Foto: Ver.

Stefan Ols­dal (links) und Bri­an Mol­ko sind vom eins­ti­gen Trio Pla­ce­bo üb­rig ge­blie­ben

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