Oba­ma: „Welt steht am Ab­grund“

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Vier Ta­ge vor der Prä­si­dent­schafts­wahl in den USA wer­den die De­mo­kra­ten um Hil­la­ry Cl­in­ton im­mer ner­vö­ser. Denn nach der FBI-An­kün­di­gung, die Er­mitt­lun­gen in der E-Mail-Af­fä­re wie­der auf­zu­neh­men, schrumpft ihr Vor­sprung auf Do­nald Trump im­mer wei­ter. Bei­de Kan­di­da­ten sind nun fast gleich auf. Viel­leicht hielt Noch-Prä­si­dent Ba­rack Oba-

ma auch ge­ra­de des­halb bei ei­nem Wahl­kampf­auf­tritt Cl­in­tons ei­ne ein­dring­li­che Re­de.

„Das Schick­sal der Re­pu­blik liegt in eu­ren Hän­den, die Welt steht am Ab­grund. Bei die­ser Wahl steht un­se­re De­mo­kra­tie zur Ab­stim­mung“, mahn­te Oba­ma die Wäh­ler. Do­nald Trump sei „bei­spie­los un­qua­li­fi­ziert“für das Prä­si­den­ten­amt, und es lie­ge nun bei den Wäh­lern, die Ent­wick­lung „in die rich­ti­ge Rich­tung zu trei­ben“. In jüngs­ten Um­fra­gen liegt Cl­in­ton nur noch 1,7 Punk­te vor Trump. In den letz­ten Ta­gen schmolz ihr Vor­sprung ste­tig.

Trump kos­te­te den Auf­schwung ge­nüss­lich aus. Bei ei­ner Re­de in Flo­ri­da zeig­te er sich sie­ges­si­cher: „Wir wer­den ge­win­nen.“Am Di­ens­tag wird in den USA ge­wählt.

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