„Für Haus und Stadt ist das ei­ne Ka­ta­stro­phe“

tz - - KULTUR & TV -

Ste­fan Hun­stein (59) war bis zur In­ten­danz Li­li­ent­hals an den Kam­mer­spie­len. Er sagt: „Ich ha­be mei­ne Kon­se­quen­zen ge­zo­gen, weil ich wuss­te, was auf mich zu­kommt. Dass Bri­git­te Hob­mei­er das Haus ver­lässt, ist lo­gisch – aber für die Stadt und das Haus ei­ne Ka­ta­stro­phe. Das Thea­ter wird noch mehr Pu­bli­kum und Abon­nen­ten ver­lie­ren. Mat­thi­as Li­li­en­thal in­ter­es­siert sich nicht für den Be­reich des Schau­spie­lers, nicht für ein En­sem­ble und auch nicht für die Stadt München. Sei­ne Li­nie, die je - dem be­kannt sein muss­te, kennt kei­ne Zu­ge­ständ­nis­se. Woll­te das die Münch­ner Kul­tur­po­li­tik? Li­li­en­thal hat ja nie ei­nen Hehl dar­aus ge­macht, wie er Thea­ter ver­steht. Mir tut es als jahr­zehn­te­lang in München agie­ren­der Schau­spie­ler, der fast je­den Abend auf der Büh­ne stand, sehr leid um das Pu­bli­kum.“

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