„Der Olic tut ihm auch gut“

Lö­wen in der Re­ha

tz - - SPORT - CL AUDIUS MAY­ER

al­lem hat Sa­scha sehr viel für die Mann­schaft ge­ar­bei­tet. Auch wenn er, wie viel­leicht in Würzburg – ge­ra­de was das Spie­le­ri­sche an­geht – nicht je­de Si­tua­ti­on op­ti­mal ge­löst hat. Aber er ist in je­den Zwei­kampf ge­gan­gen, er hat je­den Kopf­ball an­ge- Schuf­ten fürs Com­back. Ste­fan Ai­g­ner und Lu­cas Riba­mar ge­ben im Kraft­raum al­les. Nach ih­ren Ver­let­zun­gen, In­nen­ban­d­an­riss im Knie bei Ai­g­ner und Seh­nen­riss im Sitz­bein bei Riba­mar, sind heiß auf die Rück­kehr. Ai­g­ner will am 21. No­vem­ber ge­gen Lau­tern ran. nom­men, er hat un­heim­lich viel ge­tan. Und jetzt das Tor ge­gen Aue, ein sehr schö­nes üb­ri­gens – die Be­stä­ti­gung, die je­der Stür­mer­braucht.“Aber auch als Vor­be­rei­ter glänz­te Möl­ders. Vor al­lem beim Tref­fer zum 6:2, als er mit ei­nem Klas­se­pass Da­ni­el Ad­lung frei­spiel­te.

Dass Möl­ders sich der­art prä­sent ge­zeigt hat, lag für Ex-Lö­wen-Trai­ner Kars­ten Wett­berg nicht zu­letzt dar­an, „dass er end­lich wie­der Ivica Olic an sei­ner Sei­te ge­habt hat. Das tut ihm gut. Für mich war der Möl­ders, den ich ge­gen Aue ge­se­hen ha­be, ein an­de­rer als in den Spie­len da­vor. Aber na­tür­lich nicht, was sei­nen Ein­satz be­trifft. Denn kämp­fen tut er im­mer.“

Wenn’s sein muss, auch ver­bal. Denn dass es nach dem Sieg ge­gen Aue wei­ter kri­ti­sche Stim­men gab, kom­men­tier­te der 31-Jäh­ri­ge auf sei­ner Face­boo­ksei­te fol­gen­der­ma­ßen: „Fin­de es stark, dass die Leu­te selbst nach ei­nem 6:2 noch me­ckern.“Sport­chef Tho­mas Eichin dürf­te sich da auch an­ge­spro­chen füh­len. Dem hat­ten ei­ni­ge Schwä­che­pha­sen ge­gen Aue („Da war ich an­ge­fres­sen“) nicht ge­passt.

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