Hier zap­fen die SWM bald die Erd­wär­me an

tz - - MÜNCHEN+REGION - J. WELTE

An der Schäft­larn­stra­ße ent­steht im Schat­ten des Heiz­kraft­werks Süd das bis­lang größ­te Geo­ther­mieHeiz­werk der Stadt.

Da, wo die gro­ßen Heiz­öl­tanks ste­hen, wer­den vier Boh­run­gen in das Erd­in­ne­re er­fol­gen, wo in bis zu vier Ki­lo­me­tern Tie­fe rund 95 Grad hei­ßes Was­ser er­war­tet wird. In die­sen Ta­gen be­gin­nen die Ar­bei­ten für das bis­lang größ­te Geo­ther­mie-Pro­jekt der Stadt­wer­ke. Um im kom­men­den Jahr die Öl­tanks ab­bau­en zu kön­nen, müs­sen als Ers­tes 28 Bäu­me im Um­feld ge­fällt wer­den. Sie wer­den spä­ter er- setzt. Die Tanks stam­men aus den 70er-Jah­ren, als die Stadt ver­pflich­tet war, ei­ne Brenn­stoff­re­ser­ve für vier Wo­chen an­zu­le­gen. „Die brau­chen wird jetzt nicht mehr“, so SWM-Ver­sor­gungs­che­fS­te­phanSchwarz zur tz.

Nach dem Bau der Geo­ther­mie-An­la­gen in Riem und Freiham sol­len mit dem neu­en Kraft­werk die In­nen­stadt, Per­lach, Send­ling und Pa­sing mit re­ge­ne­ra­ti­ver Fern­wär­me ver­sorgt wer­den. Schwarz: „Das Kraft­werk an der Schäft­larn­stra­ße bie­tet sich als Stand­ort für das Geo­ther­mie-Heiz­werk an, da hier be­reits ein Kno­ten­punkt un­se­res Fern­wär­me­net­zes liegt.“2019 soll die An­la­ge in Be­trieb ge­hen. Man wird nicht viel von ihr se­hen, da sie die Re­ser­ve-Kes­sel des be­ste­hen­den Kraft­wer­kes mit­be­nutzt.

Foto: Jantz

Dort, wo die Öl­tanks ste­hen (li. im Bild), ist das Geo­ther­mie-Heiz­werk ge­plant

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