Hel­fer für al­les

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Eck­art von Hirsch­hau­sen sitzt am La­ger­feu­er auf der ver­dun­kel­ten Büh­ne und for­mu­liert wol­ki­ge Ka­len­der­sprü­che im Kro­ne. „Wenn je­der nur ei­nen schö­nen Ge­dan­ken mit­nimmt, sind das schon 2000 schö­ne Ge­dan­ken“, so die Vor­ab-An­sa­ge des Lieb­lings­arz­tes der Na­ti­on. Drei St­un­den spä­ter ist klar: Glück ge­glückt.

Ei­ne St­un­de we­ni­ger, und der Abend wä­re wun­der­bar ge­we­sen. Vie­les wie­der­holt sich, man­ches kennt man schon. Aber übel kann man es ihm nicht neh­men, da­zu kommt Hirsch­hau­sen zu ein­fühl­sam, selbst­iro­nisch, auf­mun­ternd da­her. Wenn er in Wun­der­hei­ler et­was über­zieht, dann auch, weil er all den Men­schen, die im Ge­sund­heits­we­sen ra­ckern, dan­ken möch­te. Frü­her, so Hirsch­hau­sen, gab’s ei­nen Me­di­zin­mann, der für al­le Sor­gen und Nö­te da war. Heu­te tei­len sich die­se Auf­ga­be Spe­zia­lis­ten für al­le Be­rei­che. Hirsch­hau­sen ist an die­sem Abend noch ein­mal der Me­di­zin­mann von einst. Arzt, Clown, The­ra­peut, Vor­tän­zer, Sän­ger – und am En­de so­gar Ma­ma, die die Schmer­zen ein­fach weg­pus­tet. Hu­mor hilft eben.

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