-Kri­tik

tz - - SPORT - VON MO­RITZ EG­GERT, KOM­PO­NIST

EinLie­daus ei­ner un­schul­di­ge­ren Zeit, als es im Fuß­ball noch al­lein um Freund­schaft und ge­mein­sa­mes Sau­fen ging, heu­te geht es nur noch um Letz­te­res. An­hand der von um­trie­bi­gen Fans in ei­ner Ver­eins­chro­ni­k­ent­deck­tenText­fas­sung wur­de das Lied mit ei­nem Text von Sigl Her­mann re­kon­stru­iert, nach­dem man die da­zu­ge­hö­ri­ge Me­lo­die Ulrich ge­fun­den hat­te. Der Chor­lei­ter Hans- oh­ne Höf­le hat das brav­imS­til­derZeit­ge­setzt, Wer die grö­ße­re har­mo­ni­sche Über­ra­schun­gen. sie ist Me­lo­die­kom­po­niert­hat,er­fährt­man­nicht, stu­den­ti­schen auf je­den Fall im Stil von da­ma­li­gen dar­an, Trink­lie­dern er­fun­den, ei­ne Er­in­ne­rung war. dass der FC Bay­ern ein­mal hoch­in­tel­lek­tu­ell von Jür­gen Klin­sZu­min­dest bis zur Ver­pflich­tung Ver­wen­dung von mann. Das­sieht man auch an der wie„pe­heu­te ver­ges­se­nen la­tei­ni­schen Aus­drü­cken Rot und Weiß re­at“(Nie­der mit!). Da­mals sah man des ak­tuelim­mer­hin „oft sieg­reich“,was an­ge­sichts sind mü­de vom len „qua­si im­mer sieg­reich­au­ßer al­le rüh­rend klingt. Cham­pi­ons-Le­ague-Spiel“ge­ra­de­zu kri­tiAuf­füh­rungs­prak­tisch kann die Auf­nah­me kei­ne Frau­siert wer­den: da­mals san­gen si­cher­lich mehr als nur en (hier meis­tens zu tief) un­des sang Sa­mein Mann mit. Und E-Pia­nos mit schlech­ten Pe­re­at! ples gab es da­mals auch noch nicht.

FC Bay­ern,Stern des Sü­dens, du wirst nie­mals un­ter­ge­hen,weil­wirin gu­ten wie in schlech­ten Zei­ten zu ein­an­der ste­hen. FC Bay­ern Deut­scher Meis­ter ja so heißt er, mein Ver­ein,ja­so wa­re­sund­so ist es und so wird es im­mer sein. Wo wird klar schon an­ge­grif­fen, Wo wird täg­lich spio­niert? Wo is­tPres­se, wo ist Rum­mel, wo wird im­mer dis­ku­tiert? Wer spielt­in­je­dem Sta­di­on vor aus­ver­kauf­tem Haus? Wer hält den gro­ßen Druck der

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