Schö­ner Ford fah­ren: der neue Ku­ga

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Ein Klas­si­ker star tet neu durch: Fast zwei Mil­lio­nen Fans hat Fords Kleins­ter, der Ka, in den letz­ten 20 Jah­ren welt­weit ge­fun­den. An die Er­fol­ge der eins­ti­gen „Knutsch­ku­gel“soll jetzt der neue KA+ an­schlie­ßen. Der kom­plett neu ent­wi­ckel­te Ci­tyf loh kommt in die­sen Ta­gen bei uns auf die Stra­ßen – mit zwei Mo­tor ver­sio­nen (70 oder 85 PS) zum Kampf­preis ab 9900 Eu­ro. Wir ha­ben ge­checkt, wie und wo sich der Klei­ne ver­än­der t hat.

Der KA ist sicht­bar er­wach­sen ge­wor­den. Er sieht ge­fäl­lig aus und hat in al­len Be­lan­gen mäch­tig zu­ge­legt: In der Län­ge ist er um 30 Zen­ti­me­ter auf be­acht­li­che 3,93 Me­ter an­ge­wach­sen. Da­mit ist er nur noch vier Zen­ti­me­ter kür­zer als der gro­ße Bru­der Fies­ta, dem er äu­ßer­lich im­mer mehr äh­nelt und mit dem er sich sich die tech­ni­sche Platt­form teilt

Statt einst drei hat er jetzt fünf Tü­ren. Dank der für ei­nen Klein­wa­gen un­ge­wöhn­li­chen Hö­he von 1,52 Me­tern und des ver­län­ger­ten Rad­stan­des von 2,49 Me­tern wird der neue KA+ zum über­sicht­li­chen Raum­wun­der: Auf den Rück­sit­zen

Ford putzt den Ku­ga her­aus. Die zwei­te Ge­ne­ra­ti­on des SUV-Best­sel­lers fähr t An­fang 2017 mit fri­schem De­sign, pep­pi­ge­rer Aus­stat­tung so­wie ei­nem neu­en Spar­die­sel mit 120 PS vor. Wir ha­ben mit dem Neu­ling ei­ne ers­te Aus­fahr t ge­macht.

Op­tik: Au­ßen wirkt der Ku­ga dy­na­mi­scher und spor tli­cher, mit ei­ner f lot­te­ren Mo­tor­hau­be, dem tra­pez­för­mi­gen Küh­ler­grill und schlan­ke­ren Schein­wer­fern. Das Heck be­kam neu ge­form­te Rück­leuch­ten in Rauch­glas­de­sign.

In­nen­raum und Aus­stat­tung: In­nen er war­tet den Fah­rer ein ge­än­der tes, mo­der­ne­res Ar­ma­tu­ren­brett mit we­ni­ger Knöp­fen und Schal­tern. Op­tio­nal gibt es jetzt auch ei­ne au­to­ma­ti­sche Heck­klap­pe mit ha­ben selbst zwei grö­ße­re Zeit­ge­nos­sen aus­rei­chend Kop­fund Bein­frei­heit. Das Ge­päck­raum­vo­lu­men wur­de ge­gen­über dem Vor­gän­ger um 46 Li­ter auf 270 Li­ter er­höht – ge­nü­gend Platz für den Wo­che­n­end­ein­kauf oder zwei Kof­fer. Durch Um­le­gen der zwei­ge­teil­ten Fuß­be­fehl (370 Eu­ro ex­tra) und ei­nen elek­tro­ni­schen Hand­brems­schal­ter. Der Kof­fer raum fasst wie bis­her auch zwi­schen 465 und 1653 Li­ter.

As­sis­tenz­sys­te­me: Mit dem neu­en Be­dien­sys­tem Sync 3 wird die Na­vi­ga­ti­on auf dem Rück­sitz­leh­ne ent­ste­hen so­gar 849 Li­ter La­de­raum – al­ler­dings auf ei­ner un­ebe­nen Flä­che.

Im In­nen­raum des KA+ ver­zich­tet Ford auf viel Schnick­schnack. Le­dig­lich ein paar Chro­m­ap­pli­ka­tio­nen lo­ckern die graue Hart­plas­ti­k­land­schaf t auf. Cock­pit, In­stru­men­ten­trä­ger, Lenk­rad so­wie Knöp­fe und Schal­ter sind zweck­mä­ßig und über­sicht­lich. Aber es gibt ins­gess­amt 21 Abla­gen. Dar­un­ter ein Ge­heim­fach so­wie op­tio­nal das prak­ti­sche MyFor­dDock in der Mit­te des In­stru­men­ten­trä­gers. Hier ist Platz fürs Mo­bil­te­le­fon, MP3Play­er oder Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem samt USB- und AUX-Buch­se.

Wie De­sign und In­nen­aus­stat­tung so ist auch der An­trieb des klei­nen Stadtf lit­zers rein zweck­mä­ßig kon­zi­piert: Die 1,2 Li­ter gro­ßen Mo­to­ren mit 70 und 85 PS rei­chen für den All­tags­be­trieb. Der KA+ be­schleu­nigt in 15,3 re­spek­ti­ve 13,3 Se­kun­den von null auf Tem­po 100 und er­reicht ei­ne Spit­zen­ge­schwin­dig­keit von 159 be­zie­hungs­wei­se 169 St­un­den­ki­lo­me­ter acht Zoll gro­ßen Touch­screen schnel­ler, und das In­fot ain­ment lässt sich leich­ter mit Sprach­be­feh­len steu­ern. Da­zu gibt’s im Ku­ga jetzt un­ter an­de­rem ei­ne ad­ap­ti­ve Ge­schwin­dig­keits­re­ge­lung mit Auf­fahr war­nung. Und beim

Doch be­son­ders spar­sam sind sie nicht: An­ge­sichts der ho­hen Dreh­zah­len, mit de­nen man den 940 kg schwe­ren Zwerg stän­dig fah­ren muss, liegt der grö­ße­re Ben­zi­ner bei un­se­rem Fahr­test gut zwei Li­ter über dem Norm­ver­brauch von fünf Li­tern. Äu­ßerst an­ge­nehm hin­ge­gen sind die neue ge­schwin­dig­keits­ab­hän­gi­ge Ser vo­len­kung, die sich prä­zi­se steu­ern lässt, so­wie das gut ab­ge­stimm­te straf­fe Fahr werk. Auch die Däm­mung wur­de ver­bes­ser t: In­nen ist der Mo­tor kaum hör­bar und die Tü­ren fal­len satt ins Schloss.Die Ac­tiv Ci­ty Stopp ar­bei­tet die Not­brems­au­to­ma­tik jetzt bis 50 St­un­den­ki­lo­me­ter. Da­zu gibt’s Fahr­spur-, Tot­win­kel- und ei­nen ver­bes­ser ten Park­hel­fer.

Mo­to­ren und Prei­se: Sechs Mo­to­ren ste­hen zur Wahl, drei Ben­zi­ner und drei Die­sel. Die Leis- Ba­sis­ver­si­on des KA+ mit 70 PS gibt es zum Kampf­preis ab 9990 Eu­ro mit 15-Zoll-Leicht­me­tall­rä­dern, elek­tri­schen Fens­ter­he­bern vor­ne, Ser vo­len­kung und Zen­tral­ver­rie­ge­lung. Ra­dio und Kli­ma­an­la­ge kos­ten 950 Eu­ro ex­tra. Rat­sam ist es da­her, den KA+ mit dem grö­ße­ren Mo­tor (85 PS) und der zwei­ten Aus­stat­tungs­li­nie zu or­dern: Für 11 400 Eu­ro sind Kli­ma­an­la­ge, CDRa­dio samt Blue­too­thSchnitt­stel­le in­klu­si­ve. Au­ßer­dem gibt es mehr Zu­be­hör wie Ein­park­hil­fen vorn und hin­ten für 400 Eu­ro. tungs­span­ne reicht von 120 PS bis hin zu 182 PS. Neu bei den Selbst­zün­der n ist ein 1,5 Li­ter gro­ßer, an­ge­nehm laufr uhi­ger TDCi-Tur­bo­die­sel mit 120 PS. Der ist nur mit Front antr ieb und ma­nu­el­lem Sechs­gang­get r ie­be er­hält lich. Die Fahr­leis­tun­gen: null auf Tem­po 100 in 12,7 Se­kun­den, 175 St­un­den­ki­lo­me­ter Spit­ze. Ver­brauch der Te­str un­de: knapp drei Li­ter über der Norm von 4,4 Li­ter n. Der Preis f ür die­ses Tr ieb­werk: 27 150 Eu­ro. Der klei­ne Ben­zi­ner kos­tet 23 300 Eu­ro.

Spor t- re­spek­ti­ve. Edel­ver­sio­nen: Den Ku­ga gibt’s neu­er­dings auch in der spor tli­che­ren ST-Aus­führ ung (ab 30 600 Eu­ro) und in der neu­en To­paus­stat­tungs­li­nie Vi­gna­le ab rund 35 000 Eu­ro. Uwe Fa­j­ga Die Bau­rei­he 126ist ei­ne Fahr­zeug­bauBenz. rei­he der Ober­klas­se von Mer­ce­des- Sie lös­tein­der S-Klas­se ab Sep­tem­ber 1979 die Bau­rei­he 116 ab. Im Sep­tem­ber in 1981 stell­teMer­ce­des­auf­derIAA der Frank­furt die Cou­pé-Va­ri­an­te(C126) Bau­rei­he 126 als of­fi­zi­el­lenNach­fol­ger des C 107 vor. Die Pro­duk­ti­on en­de­teof­fi­zi­ell im Ok­to­ber 1991. Bis April1992 in wur­den noch 38 wei­te­re Fahr­zeu­ge MerSon­der­schutz­aus­füh­rung ge­fer­tigt. ce­des-Ben­zSouth Afri­ka fer­tig­te­die so­gar Bau­rei­he 126in­klei­nerStück­zahl 892 123 noch bis 1994. Ins­ge­samt­wur­den Ex­em­pla­re pro­du­ziert. Im Ober­klas­se­seg­ment­war die Bau­rei­he 126 un­an­ge­foch­sie te­ner Welt­markt­füh­rer, bis heu­teist die er­folg­reichs­te je­mals ge­bau­teOber­klas­se­li­mou­si­ne. Ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Ex­em­plar ei­nes W126in­Best­zu­stan­dist prä­r­ar. Die­ser 300 SEinDia­mant­blau in Jah­sen­tiert sich bis ins klein­s­teDe­tail res­wa­gen­zu­stand. Mit sei­nen le­dig­lich er sich knapp 40000Ki­lo­me­tern fährt auch heu­tenoch­wie einJah­res­wa­gen. die reiDie Vor­be­sit­zer die­ses Fahr­zeugs, ach­te­ne Samm­ler und Lieb­ha­ber wa­ren, er­hiel­ten pe­ni­bel auf­dieKi­lo­me­ter und per­fek­ten über die Jah­re die­sen na­he­zu ge­ten Zu­stand. Zu den Aus­stat­tun­gen Sitz­hört noch ein Ra­dio, KAT und ABS, Ein Mus­hei­zung so­wie­einSchie­be­dach. ter­bei­spiel ei­nes W126 der sei­nem zu­künf­ti­gen Be­sit­zer sehr viel Freu­de und Fahr­spaß be­rei­ten wird.

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