Ir­rer zer­stört er­neut Gip­fel­kreuz

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All’ die Mü­he war um­sonst: Das Gip­fel­kreuz auf dem Schar­frei­ter (2102 Me­ter) ist er­neut um­ge­sägt wor­den – nach­dem es erst An­fang Ok­to­ber wie­der auf­ge­stellt wor­den war! Ob es re­pa­riert wer­den kann oder er­setzt wird, ist noch un­klar. „Ich bin fas­sungs­los“, sagt der Vor­sit­zen­de der Töl­zer Al­pen­ver­eins­sek­ti­on dem Töl­zer Ku­rier. Und er ist nicht der Ein­zi­ge. Da­für ist die Nach­richt zu un­glaub­lich, die sich am Sams­tag wie ein Lauf­feu­er im Land­kreis Bad Tölz-Wolfrats­hau­sen und weit über des­sen Gren­zen hin­aus ver­brei­tet hat: Das Gip­fel­kreuz auf dem Schar­frei­ter bei Leng­gries ist er­neut von ei­nem Un­be­kann­ten zer­stört wor­den. Dies­mal be­nutz­te der ir­re Tä­ter aber an­schei­nend kei­ne Axt wie En­de Au­gust, son­dern ei­ne Sä­ge. Das al­te Gip­fel­kreuz war im Som­mer durch Ax­t­hie­be der­art be­schä­digt wor­den, dass es ent­fernt und durch ein neu­es Ex­em­plar er­setzt wer­den muss­te ( tz be­rich­te­te). Die Po­li­zei ver­mu­tet ei­ne Art Pro­test­ak­ti­on ge­gen re­li­giö­se Sym­bo­le. Von ei­nem mög­li­chen Tä­ter gibt es nur ei­ne va­ge Be­schrei­bung: Schwarz ge­klei­det, zwi­schen 25 und 30 Jah­re alt.

Fo­to: Nichtl/BW

Trau­ri­ger An­blick: Das ab­ge­säg­te Gip­fel­kreuz auf dem Schar­frei­ter

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