-Kom­men­tar

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Der FC Bay­ern schwä­chelt? Kann man so sa­gen. Die Münch­ner do­mi­nie­ren die Li­ga nicht mehr? Lässt sich auf­grund der Ta­bel­len­si­tua­ti­on nicht leug­nen. Die wah­re Fra­ge lau­tet aber: Was be­deu­tet das? Nichts. Denn mal ganz ab­ge­se­hen da­von, dass der FCB nach wie vor un­ge­schla­ge­ner Ta­bel­len­füh­rer der Bun­des­li­ga ist, han­delt es sich beim ak­tu­el­len Schlen­dri­an der Ro­ten le­dig­lich um ei­ne Mo­ment­auf­nah­me ei­ner lan­gen Sai­son. Ro­bert Le­wan­dow­ski sprach nach dem 1:1 ge­gen die TSG ei­ne Fuß­bal­ler­flos­kel aus, die ge­ra­de jetzt je­doch viel Wahr­heit in sich birgt. „Wich­tig ist, dass wir am En­de der Sai­son do­mi­nant sind“, so der Po­le. Denn was bringt es den Le­wan­dow­ski hat voll­kom­men recht! Bay­ern, zu Be­ginn der Sai­son pe­pli­ke von Re­kord zu Re­kord zu ei­len, im Halb­fi­na­le der Kö­nigs­klas­se dann aber die vier te Nie­der­la­ge ge­gen Bar­ça, Re­al & Co. zu kas­sie­ren? Mia san mia be­deu­tet na­tür­lich, im­mer und übe­r­all zu ge­win­nen – und das weiß auch An­ce­lot­ti. Aber: Der Ita­lie­ner ist er­fah­ren ge­nug, um zu wis­sen, dass sei­ne Phi­lo­so­phie dann grei­fen muss, wenn im Früh­jahr die Ti­tel ver­ge­ben wer­den. Bei Re­al setz­te es in der Sai­son 13/14 zwei Plei­ten und vier Re­mis in der Hin­run­de, im Früh­jahr hielt Car­let­to da­für den Po­kal und den Hen­kel­pott in Hän­den. Und ei­ne lan­ge, span­nen­de Bun­des­li­ga hilft den Bay­ern auch, um in der Kö­nigs­klas­se so lan­ge wie mög­lich auf Top - Ni­veau zu blei­ben.

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